Struktur


Aktenserien

Identifikation

Signatur : Ar 192

Entstehungszeitraum / Laufzeit : 1970-2010

Verzeichnungsstufe : Bestand

Umfang : 1.3 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Urs Eigenmann ist ein Theologe römisch-katholischer Konfession, Philosoph und religiöser Sozialist. Geboren in Bern am 18. Juni 1946. Maturität an städtischem Gymnasium 1966. Studium der Philosophie und der Theologie in Luzern und Münster, Vikar in Basel und Assistent an der Universität Freiburg (im Üechtland). Abschluss 1972 mit Diplomarbeit „Kurzformeln des Glaubens. Diskussion und Theorien.“ Pastoralkurs der Diözese Basel in Luzern 1972 – 1973, Praktikum in Pfarrei St. Clara in Kleinbasel. Priesterweihe am Bistum Basel 1973. Vikar in Pfarrei St. Anton in Grossbasel August 1973 – September 1977. Ab WS 1977/78 Spezialstudium in Pastoral- oder Praktischer Theologie an Theologischer Fakultät der Universität Freiburg, Assistent am Lehrstuhl für Pastoraltheorie bei Prof. Guido Schüepp. Promotion 1984, Diss. „Politische Praxis des Glaubens. Dom Hélder Câmaras Weg zum Anwalt der Armen und seine Reden an die Reichen“. Pfarrer in Neuenhof und Killwangen 1984-1996. Sprecher der Sendung „Wort zum Sonntag“ des Schweizer Fernsehens 1986 – 1991. Zwischenzeitlich Vorstandsmitglied der Religiös-Sozialistischen Vereinigung.

„Ich gehöre zu dem Teil der 68er-Generation, dessen Marsch durch die Institutionen noch nicht in der Toscana geendet hat“, pflegte sich Eigenmann zuweilen vorzustellen, wie er in einem ausführlichen Interview mit der Zeitschrift Neue Wege ausführte. (Neue Wege 100, 2006, e-periodica.ch). Zentraler Begriff in Eigenmanns Leben ist das „Reich Gottes“. Die „Reich-Gottes-Theologie“ war von Leonhard Ragaz (1868 – 1945), dem Pionier der religiös-sozialen Bewegung in der Schweiz entworfen worden. Eigenmann diskutiert den Begriff und seine Konsequenzen für das Christentum und die Gesellschaft in der Publikation „Das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit auf Erden“ (SOZARCH Hf 1587) ausführlich. Im Interview mit Neue Wege umreisst er das „Reich Gottes“ nicht als fixen Zustand oder „in sich geschlossenes Modell, das es zu verwirklichen gilt“. Vielmehr enthalte es „Perspektiven, Leitlinien, Optionen“ um „Verhältnisse heute zu beurteilen und zu gestalten“. Die sozial-politischen Folgerungen sind revolutionärer Art. „Für Jesus geht es nicht um eine Verbesserung, sondern um eine Umkehr unserer Verhältnisse. Wenn er den Armen, und zwar den Bettelarmen, das Reich Gottes verheisst, dann sind Verhältnisse, in denen es diese Bettelarmen gibt, mit dem Reich Gottes nicht vereinbar. Dann bedeutet die radikale Umkehr, dass die Letzten die Ersten, die Ersten die Letzten sein werden.“

Seine politisch-religiöse Position und seine Kritik am „mittelständisch-bürgerlichen Christentum“ trugen Eigenmann zuweilen harsche Reaktionen ein, insbesondere in seiner Position als Sprecher der Sendung „Wort zum Sonntag“. Eigenmann griff in seinen Fernsehansprachen zahlreiche gesellschaftspolitisch brisanten Themen auf, wie etwa: Asylpolitik, die Schweiz im 2. Weltkrieg, Patriotismus, Imperialismus, Militarismus, die Abschaffung der Armee, Rassismus, Sexismus, Umwelt und Gentechnik, Energiepolitik, Armut und Chancengleichheit. Die Reaktionen reichten von zahlreichem Lob bis hin zu Morddrohungen.

Quellen:

- Wikipedia (Stand 07.06.2017)

- Interview mit Urs Eigenmann in Neue Wege, Band 100, 2006 (e-periodica.ch): „Ich bin Priester geworden, weil ich etwas bewegen wollte.

- Urs Eigenmann: Das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit für die Erde : die andere Vision vom Leben, Luzern 1998; Signatur: SOZARCH Hf 1587

- Lebenslauf von Urs Eigenmann aus dem vorliegenden Bestand: Signatur Ar 192.50.2

Übernahmemodalitäten

Der Vorlass von Urs Eigenmann wurde dem Schweizerischen Sozialarchiv im Januar 2017 durch Urs Eigenmann übergeben.

zum AnfangInhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Vorlass enthält u.a. sämtliche 33 Reden von Eigenmann als Sprecher der Sendung „Wort zum Sonntag“ in Textform, ebenso die zahlreichen Reaktionen (von Lob bis zu Morddrohungen), diesbezügliche Korrespondenz sowie Zeitungsartikel zu Kontroversen. Zudem enthält der Bestand die Manuskripte von über 650 Predigten Eigenmanns. Umfangreich dokumentiert ist auch das Wirken des brasilianischen Erzbischofs und Befreiungstheologen Dom Helder Camara (1909 – 1999), über welchen Eigenmann seine Dissertation schrieb.

Bewertung und Kassation

Kassiert: Gedrucktes Exemplar Diss. von Eigenmann zu Camara, mehrere Manuskripte der Diss., vollständige Druckvorlage der Diss., sowie verschiedene Monographien, teils aufgenommen in Bibliothek des Sozialarchivs.

Neuzugänge

Nachlieferungen werden nicht erwartet.

zum AnfangZugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs für wissenschaftliche Zwecke ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift

Unterlagen in deutscher, französischer, englischer und portugiesischer Sprache.

zum AnfangSachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

SOZARCH Ar 500: Religiös-sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz
SOZARCH Ar 201.246: Leonhard Ragaz-Stiftung

Veröffentlichungen

„Ich bin Priester geworden, weil ich etwas bewegen wollte“, Interview mit Urs Eigenmann in: Neue Wege, Band 100, 2006 (e-periodica.ch)

Urs Eigenmann: Politische Praxis des Glaubens : Dom Hélder Câmaras Weg zum Anwalt der Armen und seine Reden an die Reichen / Urs Eigenmann. - Freiburg 1984, Signatur: SOZARCH 79037

Urs Eigenmann: Nicht im Drüben fischen: Worte zum Sonntag, Luzern: 1992. (Theologie aktuell; 14); Signatur: SOZARCH 94053

Urs Eigenmann: Das Reich Gottes und seine Gerechtigkeit für die Erde : die andere Vision vom Leben, Luzern 1998; Signatur: SOZARCH Hf 1587

zum AnfangVerzeichnungskontrolle

Informationen des Bearbeiters

Der Bestand wurde im Juni 2017 von M. Gafner bearbeitet.


Aktenserien

zum Anfang

Predigten/Trauungen/Bestattungen

Ar 192.10.1Predigten Teil 1
1970-1986
Mappe1/12:
Predigten 1 – 70 (ca. 300 Seiten, Format A5), März 1970-August 1977
Mappe 2/12:
Predigten 71 – 112 (ca. 200 Seiten, Format A5), Oktober 1977–Dezember 1982
Mappe 3/12:
Predigten 113 – 169 (ca. 250 Seiten, Format A5), August 1983–Dezember 1986
Ar 192.10.2Predigten Teil 2
1987-1996
Mappe 4/12:
Predigten 170 – 225 (ca. 250 Seiten, Format A5), Januar 1987–Juni 1990
Mappe 5/12:
Predigten 226 – 287 (ca. 250 Seiten, Format A5), August 1990–Dezember 1993
Mappe 6/12:
Predigten 288 – 338 (ca. 250 Seiten, Format A5), Januar 1994–August 1996
Ar 192.10.3Predigten Teil 3
1996-2002
Mappe 7/12:
Predigten 339 - 383 (ca. 250 Seiten, Format A5), Dezember 1996–Januar 1998
Mappe 8/12
Predigten 384 – 444 (ca. 250 Seiten, Format A5), Januar 1998–April 1999
Mappe 9/12
Predigten 445 – 500 (ca. 250 Seiten, Format A5), Mai 1999–Dezember 2002
Ar 192.10.4Predigten Teil 4
2003-2010
Mappe 10/12
Predigten 501 – 553 (ca. 250 Seiten, Format A5), Januar 2003–November 2005
Mappe 11/12
Predigten 554 – 603 (ca. 250 Seiten, Format A5), November 2005–März 2008
Mappe 12/12
Predigten 604 – 650 (ca. 250 Seiten, Format A5), März 2008–April 2010
Ar 192.10.5Trauungen und Bestattungen
1974-2008
1 Mappe:
Trauungen (ca. 100 Seiten, Format A5), 1974–2015
Bestattungen (ca. 120 Seiten, Format A5), 1985-2008

zum Anfang

Wort zum Sonntag

Ar 192.20.1Diverse Unterlagen
1979-1990
1 Mappe (ca. 200 Seiten):
Diverse Zeitungsberichte, teils bzgl. Kontroverse um Wort zum Sonntag
Korrespondenz zw. Eigenmann und Verantwortlichen bei SF und katholischen Institutionen sowie weiteren
Unterlagen zu Auswahlverfahren, Planung, Ausbildung
Kritischer Brief von Generalvikar Dr. Anton Cadotsch im Auftrag der Deutschsprachigen Ordinarienkonferenz an Dr. Eduard Stäuble, Abteilungsleiter Kultur und Gesellschaft Fernsehen DRS, bzgl. der Auswahl von Sprechern (darunter auch Eigenmann). Antwort von Stäuble. August 1985
Broschüre Check-Up zur Sendung „Das Wort zum Sonntag“, SRG Forschungsdienst, Juni 1987
Kurzkommentar zur Spezialbefragung über die Sendung „Das Wort zum Sonntag“, SRG Forschungsdienst, März 1986
Beurteilung des SRG Forschungsdienstes zu einzelnen Sendungen Eigenmanns
Akte „Grell-Pastell“, Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen sowie Zeitungsberichte zur Kontroverse um Äusserungen von Theologin Dr. Ute Ranke-Heinemann bzgl. Sexualmoral der kath. Kirche (total ca. 20 Seiten) 1989 – 1990
Konzession SRG, Januar 1988
Programmgrundsätze SRG, April 1982
Vereinbarung Landeskirchen – Radio und Fernsehen DRS, 1979
Leitbild SRG, 1982
Ar 192.20.2Texte
1985-1991
1 Mappe (ca. 250 Seiten, Format A5),
(Ohne Nummer): Bewusster Leben (Probe-Wort zum Sonntag), 28.10.1985 (7 Seiten)
WzS 1: Auf der Suche nach einem roten Faden im Leben (MT 25), 08.02.1986 (4 Fassungen)
WzS 2: Reservierte Plätze fallen nicht vom Himmel (Mk 10,42f.), 12.04.1986 (5 Seiten und eine zweite Fassung in Mundart)
WzS 3: Muttertag – ein Denkanstoss gegen die totale Mutterrolle, 10.05.1986 (5 Seiten und eine zweite Fassung in Mundart)
WzS 4:Theologie der Befreiung – die Wirklichkeit im Lichte des Glaubens (Sir 34), 12.07.1986 (7 Seiten und 5 Seiten, beide Fassungen in Mundart); Theologie der Befreiung als Frucht der Bekehrung, 12.07.1986 (6 Seiten)
WzS 5: Du sollst dir kein Bild machen (Ex 20,4), 13.09.1986 (6 Seiten, zweite Fassung mit 5 Seiten und dritte Fassung mit 6 Seiten in Mundart)
WzS 6: Gottesglaube gegen Götzendienst, 11.10.1986 (5 Seiten); Gloube a Gott als Kampf gäge Götze (Glaube an Gott als Kampf gegen Götzen) (Mt 7,21), 11.10.1986 (4 Seiten in Mundart)
WzS 7: Die Zeit ist euer, 27.12.1986 (5 Seiten und eine zweite Fassung in Mundart mit 4 Seiten)
WzS 8: Die Nacht geht zu Ende und der Tag beginnt, wenn …, 14.03.1987 (5 Seiten und eine zweite Fassung mit 4 Seiten); D Nacht geiht z Änd u dr Tag faht a, wenn …, 14.03.1987 (4 Seiten)
WzS 9: Unverschuldete Armut bei uns, 11.04.1987 (5 Seiten, zweite Fassung mit 3 Seiten und eine dritte Fassung in Mundart mit 5 Seiten)
WzS 10: Gretchenfrage an die Werbung, 22.08.1987 (5 Seiten und eine zweite Fassung mit 4 Seiten); D Gretlifrag a d Wärbig, 22.08.1987 (4 Seiten in Mundart)
WzS 11: Für Politik (er/innen) im Geiste des Bruder Klaus, 26.09.1987 (6 Seiten); Für Politik(er/innen) im Geischt vom Brueder Chlous, 26.09.1987 (4 Seiten in Mundart)
WzS 12: Die Einschätzung der Kinder offenbart das Gesicht der Zukunft, 24.10.1987 (5 Seiten); In der Einschätzung der Kinder zeigt sich das Gesicht der Zukunft (Mk 10,13-16), 24.10.1987 (4 Seiten); A dr Iischätzig vo de Chinder zeigt sech ds Gsicht vor Zukunft, 24.10.1987 (4 Seiten in Mundart)
WzS 13: Orientierung im Rückspiegel für die Zukunft?, 28.11.1987 (6 Seiten); Orientierung in der Vergangenheit für die Gestaltung der Zukunft, 28.11.1987 (3 Seiten); Orientierig ir Vergangeheit für d Gstaltig vor Zuekunft, 28.11.1987 (4 Seiten in Mundart)
WzS 14: Stephanstag: Nach Weihnachten nicht zur Tagesordnung übergehen (Apg 6; 7), 26.12.1987 (5 Seiten, zweite Fassung 4 Seiten); Dr Stephanstag: Nach Wienachte nid zur Tagesordning übergah, 26.12.1987 (4 Seiten in Mundart)
WzS 15: Begegnung im Horizont der Menschenrechte, 27.02.1988 (5 Seiten, zweite Fassung 4 Seiten); Begägning im Horizont vo de Mönscherächt, 27.02.1988 (4 Seiten in Mundart)
WzS 16: Der Mensch lebt nicht vom Strom allein, 26.03.1988 (5 Seiten, zweite Fassung in Mundart 4 Seiten); „Strom ist das ganze Leben“ oder: „Alles Leben strömt aus dir…“?, 26.03.1988 (4 Seiten); Leben aus der Steckdose? Zur Kampagne „Strom ist das ganze Leben“ (Ps 54,6;36,10; Joh 14,6;11,25), 26.03.1988 (3 Seiten)
WzS 17: Wer über uns steigt, übergeht uns“, 28.05.1988 (5 Seiten); Wer über uns geht, übergeht uns“, 28.05.1988 (4 Seiten, zweite Fassung in Mundart 4 Seiten); „Wer über uns geht, übergeht uns“. Zur Ernennung eines Koadjutorbischofs für das Bistum Chur, 28.05.1988 (4 Seiten)
WzS 18: Befreiung von lähmender Schuld (Mk 2, 1-12), 13.08.1988 (5 Seiten, 4 Seiten, Fassung in Mundart 4 Seiten)
WzS 19: Wie lustig ist das Zigeunerleben? (Mt 8,20), 27.08.1988 (5 Seiten, zweite Fassung 4 Seiten); Wie luschtig isch ds Zigünerläbe, 27.08.1988 (4 Seiten in Mundart)
WzS 20: Beten ist kein Ersatz für Handeln (Mt 6,7; 7,12), 24.09.1988 (5 Seiten, zweite Fassung 4 Seiten); Bäte isch keh Ersatz für ds Handle, 24.09.1988 (4 Seiten in Mundart)
WzS 21: Niemand hat sich die Nationalität ausgesucht, 12.11.1988 (5 Seiten); Das Leben ist ein Würfelspiel (Gal 3,27f.), 12.11.1988 (4 Seiten, Fassung in Mundart 4 Seiten)
WzS 22: Die Zeit drängt: Für einen gewaltfreieren Umgang mit der Natur, 11.02.1989 (4 Seiten); Die Zeit drängt : wider die Gewalt gegenüber der Schöpfung, 11.02.1989 (6 Seiten); D Zyt drängt: Fürne gwaltlosere Umgang mit der Natur, 11.02.1989 (4 Seiten in Mundart)
WzS 23: Friede und Gerechtigkeit für die ganze Schöpfung (Apg 2,17), 13.05.1989 (5 Seiten, zweite Fassung 4 Seiten); Friede u Grächtigkeit für die ganzi Schöpfig, 13.05.1989 (4 Seiten in Mundart)
WzS 24: Zinnsoldaten gegen Diamant, 26.08.1989 (5 Seiten und eine zweite Fassung mit 4 Seiten); Zinnsoldate gäge Diamant, 26.08.1989 (4 Seiten in Mundart)
WzS 25: Wieder den Teufelskreis der Gewalt gegen Kinder (Mk 9,36f.), 09.12.1989 (5 Seiten und eine zweite Fassung mit 4 Seiten); Gäge dr Tüfuschreis vor Gwalt gäge Chinder, 09.12.1989 (4 Seiten)
WzS 26: Zur Freiheit hat uns Christus befreit (Gal 5,1.13), 24.02.1990 (5 Seiten, zweite Fassung mit 4 Seiten und eine Fassung in Mundart mit 4 Seiten)
WzS 27: Der Dritte Weltkrieg: Die Schuld oder das Leben (Ex 21,2; Dtn 15,1f.; Mt 25,35), 10.03.1990 (5 Seiten, zweite Fassung mit 4 Seiten, Fassung in Mundart 4 Seiten)
WzS 28: Verantwortlich für das Gewissen, 09.06.1990 (5 Seiten); Unmoralisch sein, um ethisch zu werden?, 09.06.1990 (4 Seiten und eine zweite Fassung in Mundart mit 4 Seiten)
WzS 29: Wir müssen mehr als einmal auf die Welt kommen (Joh 3,3b), 08.09.1990 (4 Seiten); Mir müsse meh als einisch uf d Wält cho, 08.09.1990 (4 Seiten in Mundart)
WzS 30: Taufe verpflichtet (Gal 3,26f), 17.11.1990 (4 Seiten); „Da ist nicht Jude noch Grieche“, 17.11.1990 (4 Seiten in Mundart, 2 Fassungen)
WzS 31: Willensnation Schweiz vor der Wende? (Röm 12,2), 26.01.1991 ( Seiten, 2 Fassungen in Mundart mit 4 Seiten, 5 Seiten)
WzS 32: Gott duldet solche Grössen nicht (Offb 6;7;8;13;17;18), 25.05.1991 (4 Seiten und eine zweite Fassung in Mundart)
WzS 33: Vom Sonderfall Schwyz zum Sonderfall Christen, 28.09.1991 (6 Seiten in Mundart); D’Chlilene sy ihrem Ursprung verpflichtet, 28.09.1991 (4 Seiten in Mundart)
Ar 192.20.3Reaktionen auf einzelne Sendungen Teil 1
1986-1988
Mappe 1 (Nr. 1-13), 08.02.1986 – 28.11.1987
WzS 1: Auf der Suche nach einem roten Faden im Leben (MT 25), 08.02.1986
WzS 2: Reservierte Plätze fallen nicht vom Himmel (Mk 10,42f.), 12.04.1986
WzS 3: Muttertag – ein Denkanstoss gegen die totale Mutterrolle, 10.05.1986
WzS 4:Theologie der Befreiung – die Wirklichkeit im Lichte des Glaubens (Sir 34), 12.07.1986
WzS 5: Du sollst dir kein Bild machen (Ex 20,4), 13.09.1986
WzS 6: Gottesglaube gegen Götzendienst, 11.10.1986
WzS 7: Die Zeit ist euer, 27.12.1986
WzS 8: Die Nacht geht zu Ende und der Tag beginnt, wenn …, 14.03.1987
WzS 9: Unverschuldete Armut bei uns, 11.04.1987
WzS 10: Gretchenfrage an die Werbung, 22.08.1987
WzS 11: Für Politik (er/innen) im Geiste des Bruder Klaus, 26.09.1987
WzS 12: Die Einschätzung der Kinder offenbart das Gesicht der Zukunft, 24.10.1987
WzS 13: Orientierung im Rückspiegel für die Zukunft?, 28.11.1987
Mappe 2 (Nr. 14-16), 26.12.1987 – 26.03.1988
WzS 14: Stephanstag: Nach Weihnachten nicht zur Tagesordnung übergehen (Apg 6; 7), 26.12.1987
WzS 15: Begegnung im Horizont der Menschenrechte, 27.02.1988
WzS 16: Der Mensch lebt nicht vom Strom allein, 26.03.1988
Mappe 3 (Nr. 17), 28.05.1988
WzS 17: Wer über uns steigt, übergeht uns“, 28.05.1988
Ar 192.20.4Reaktionen auf einzelne Sendungen Teil 2
1988-1991
Mappe 4 (Nr. 18-23), 13.08.1988 – 13.05.1989
WzS 18: Befreiung von lähmender Schuld (Mk 2, 1-12), 13.08.1988
WzS 19: Wie lustig ist das Zigeunerleben? (Mt 8,20), 27.08.1988
WzS 20: Beten ist kein Ersatz für Handeln (Mt 6,7; 7,12), 24.09.1988
WzS 21: Niemand hat sich die Nationalität ausgesucht, 12.11.1988
WzS 22: Die Zeit drängt: Für einen gewaltfreieren Umgang mit der Natur, 11.02.1989
WzS 23: Friede und Gerechtigkeit für die ganze Schöpfung (Apg 2,17), (ink. explizite Morddrohung), 13.05.1989
Mappe 5 (Nr. 24-26), 26.08.1989 – 24.02.1990
WzS 24: Zinnsoldaten gegen Diamant, (inkl. Morddrohung), 26.08.1989
WzS 25: Wieder den Teufelskreis der Gewalt gegen Kinder (Mk 9,36f.), 09.12.1989
WzS 26: Zur Freiheit hat uns Christus befreit (Gal 5,1.13), 24.02.1990
Mappe 6 (Nr. 27-31), 10.03.1990 – 26.01.1991
WzS 27: Der Dritte Weltkrieg: Die Schuld oder das Leben (Ex 21,2; Dtn 15,1f.; Mt 25,35), 10.03.1990
WzS 28: Verantwortlich für das Gewissen, 09.06.1990
WzS 29: Wir müssen mehr als einmal auf die Welt kommen (Joh 3,3b), 08.09.1990
WzS 30: Taufe verpflichtet (Gal 3,26f), 17.11.1990
WzS 31: Willensnation Schweiz vor der Wende? (Röm 12,2), 26.01.1991
Ar 192.20.5Reaktionen auf einzelne Sendungen Teil 3
1991
Mappe 7 (Nr. 32-33), 25.05.1991 – 28.09.1991
WzS 32: Gott duldet solche Grössen nicht (Offb 6;7;8;13;17;18), 25.05.1991
WzS 33: Vom Sonderfall Schwyz zum Sonderfall Christen, 28.09.1991

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Vorträge

Ar 192.30.1Vorträge Urs Eigenmann, ca. 1970 (teils undatiert) – 2003
ca. 1970.2003
Mappe 1:
Impulstagung des Seelsorgerats des Kantons Zug vom 15.11.2003 in Baar (13 Seiten)
Kirchen für eine bewohnbare Welt – von der zwischenkirchlichen zu einer säkularen Ökumene, Vortrag vom 22.01.2002 im Zentrum Gersag (13 Seiten)
Leistung und Arbeit im Licht des Glaubens an den gnädigen Gott und dessen Reich der Gerechtigkeit (Urteilen), Vorbereitungstag für die Dekanatsfortbildungskurse 1998 vom 12.11.1997 in Olten (10 Seiten)
Das Reich Gottes als Mass gesellschaftlicher Leitvorstellungen, Seminar Pfarreien von Gossau vom 08.11.1997 (5 Seiten)
Social contract and the kingdom of God on the compatibility of basic social conceptions with the kingdom of God (Religös-sozialistische Vereinigung der Deutschschweiz), Dezember 1996 (11 Seiten)
Gesellschaftsvertrag und Reiches Gottes, Elemente einer Reich-Gottes-Verträglichkeitsprüfung gesellschaftlicher Leitvorstellungen [1996]? (13 Seiten)
Das Reich Gottes als Vision und Praxis wahren, heilen und erfüllten Lebens aller Menschen, Vortrag vom 08.09.1996 in Aarburg (16 Seiten)
Der Gott des Lebens und die Götzen des Todes, Gottesrede und (Glaubens)praxis in biblischer Sicht, Vortrag vom 24.04.1995 in Basel (19 Seiten)
Als Christinnen und Christen Protestleute gegen den Tod – zum Zusammenhang von Leben und Tod im christlichen Glaubensverständnis, Vortrag im Kirchengemeindehaus Hasel in Spreitenbach vom 22.11.1993 (23 Seiten)
Sterben, Tod und Leben, Vortrag in Pfäffikon (ZH) vom 12.03.1992 (20 Seiten)
Homiletische Überlegungen zur Bestattungspredigt, Pastoralkurs Luzern im Mai 1990 (17 Seiten)
Kurzgefasster Bericht von der Bereicherung des Büchermarktes in den deutschsprachigen Ländern durch die Genossenschaft Edition Exodus (6 Seiten, undatiert)
Fundamentalismus – Theologische Aspekte und Kriterien, Juni 1992 (7 Seiten); Katholische Kirche und Fundamentalismus, Juni 1992 (4 Seiten)
„Lebt Gott im Weltall oder in mir?“, Vortrag vom 20.01.1991 im Zentrum Karl der Grosse in Zürich (21 Seiten und 9 Seiten aus einem Buch)
Kapitalismus – zur Einführung, BG-Treffen Basel vom 16.-18.11.1990 (8 Seiten)
Aufgaben und Kriterien einer christlichen Gemeinde im Rückgriff auf Praxis und Botschaft Jesu im Dienste befreienden Handelns heute (23 Seiten, undatiert)
Einblick in die Predigtwerkstatt, Theologische Fakultät Luzern vom 24.06.1987 (18 Seiten)
Die Theologie der Befreiung im Spannungsfeld von Elend, Gottesdienst und Kampf, Vortrag gehalten in Breitenbach SO (16 Seiten, undatiert)
Die religionspädagogische Bedeutung der Zuordnung von schulischem Religionsunterricht und kirchlicher Gemeinde für die Weitergabe des Glaubens, vom 06.11.1985 (21 Seiten)
„Einweihung“ der Raiffeisenbank Neuenhof vom 22.05.1984 (8 Seiten)
Theologie der Befreiung – kritische Reflexion der geschichtlichen Praxis im Lichte des Glaubens, Vortrag gehalten in Würenlos (8 Seiten, undatiert)
Mappe 2:
Von der zwischenkirchlichen zur säkularen Ökumene, Freiburg vom 21.03.1983 (19 Seiten)
Warum ich Christ bin, vom 24.09.1980 (15 Seiten)
Zur Situation der Kirche bei uns, Feststellungen – Gefahren – Chancen, Marly vom 14.03.1979 (7 Seiten)
Die Mission der Arbeiterpriester, [1980]? (26 Seiten)
Die katholische Aktion, [1980]? (17 Seiten)
Von der Reich-Gottes-Botschaft und –Praxis Jesu zur Kirche, Freiburg (11 Seiten, undatiert)
Funktionen und Kriterien christlicher Gemeinde (2 Seiten, undatiert)
Funktionen und Kriterien christlicher Gemeinde, Freiburg (13 Seiten, undatiert)
Notizen zur geschichtlichen Entwicklung der Kirche – soziologische und theologische Aspekte der Kirche der Gegenwart (4 Seiten, undatiert)
Eucharistiefeier zwischen Schicksal Jesu und christlicher Existenz heute, Freiburg (14 Seiten, undatiert)
Drei Dimensionen des Glaubens, Pfarrei St. Johann (22 Seiten, handschriftlich, undatiert)
Gemeinde als Anwalt der Sache Jesu in der Welt – Funktionen und Kriterien christlicher Gemeinde (5 Seiten, undatiert)
Christ in Welt – Aspekte christlicher Weltverantwortung, 15.05.1979 (8 Seiten)
Sorgen, Auftrag und Zukunft der Kirche, Freiburg [1979/1980] (13 Seiten)
Dimensionen des Glaubens, Thun (4 Seiten, undatiert)
Liturgie zwischen Feier und Herausforderung, vom 20.01.1979 in Bad Schönbrunn (9 Seiten)
Dimensionen christlicher Gemeinde, vom März [1978]? in Ostermundigen (6 Seiten)
Hinweise zu einem Leben in der Nachfolge Jesu, von 1978 (9 Seiten)
Jesu Botschaft und Praxis – sein Leben und Schicksal (15 Seiten, undatiert)
Jesu, sein Anliegen – unsere Zukunft (8 Seiten und 9 Seiten handschriftlich, undatiert)
Experiment Isolotto (5 Seiten, undatiert)
Zu Sünde und Busse, Verständnishilfen aus christlicher Sicht (14 Seiten, undatiert)
Menschliche Grunderfahrung und Gotteserfahrung, 1975 (10 Seiten)
Jesus Christus – Mitte des Glaubens, vom November 1973 (37 Seiten)
Zusammenleben – aber wie? Das Beispiel Jesu von Nazareth, vom 19.11.1974 (3 Seiten)
Theologische Fragen und Aspekte zum Phänomen der Angst, vom 05.02.1974 (6 Seiten)
Zum Artikel des Apostolikum „Empfangen vom Heiligen Geist, geboren aus Maria der Jungfrau“, Dezember 1972 (5 Seiten)
Ansprache an der Maturitätsfeier des Städtischen Wirtschaftsgymnasium Bern vom 14.09.1972 (10 Seiten)
Korreferat zu „Analyse des Entwurfes für ein Rahmenstatut der Synode 72“ von Prof. Dr. J.G. Fuchs, vom 27.05.1971 im Kirchenrechtsseminar der juristischen Fakultät der Universität Basel (5 Seiten)
Studentenkonzil, Vortrag im Seminar Kriens vom 17.11.1970
Wo steht die Vorbereitung der Synode 72?, Vortrag im Seminar Kriens vom 17.11.1970
Schwerpunkt der Mitarbeit der Jungen an der Synode 72 – Jugendkonzil, St. v. ZD-Seminar Fiesch 31.08.-02.09.1971 (21 Seiten)

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Eigene Publikationen

Ar 192.40.1Eigene Publikationen
1971-2002
Mappe 1:
Nr. 1 – 40, 1971 – 1996 (Detailverzeichnis liegt der Mappe bei)
Mappe 2:
Nr. 42 – 80, 1996 – 2002 (Detailverzeichnis liegt der Mappe bei)

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Materialien zur Dissertation über Dom Helder Camara

Ar 192.50.1Dom Helder Camara in der Schweiz, Februar 1980 - März 1980
1980
1 Mappe (ca. 120 Seiten A4)
ca. 240 Artikel diverser Zeitungen und Leserbriefe zu verschiedenen Vorträgen von Dom Helder Camara in der Schweiz
Ar 192.50.2Sekundärliteratur
ca. 1965 – 1978
Mappe 1: (ca. 100 Seiten, deutsch, franz., portugiesisch, engl.)
diverse Artikel von und über Dom Helder Camara, ca. 1965 - 1978
Mappe 2: (ca. 100 Seiten, deutsch, franz., portugiesisch, engl.))
diverse Artikel von und über Dom Helder Camara, ca. 1970 – 1984
Ar 192.50.3Weitere Unterlagen zur Diss. und Prüfungen
ca. 1962 - 1981
1 Mappe (ca. 150 Seiten, meist A4):
Vorlage für Predigt Mai 1981: Dom Helder Camara: Sein Weg zur Parteinahme für die Armen = Aspekte seiner Reden an die Reichen (19 Seiten mit zusätzl. handschriftlichen Notizen)
Formales, Offerten, Druck, Versand, Rechnung der Dissertation (ca. 20 Seiten, meist A4 und A5)
Gutachten zur Diss., verfasst von Erstem Zensor Guido Schüepp (10 Seiten), 4.3.1984
Manuskript für Doktoratskolloquium über Diss. von Eigenmann für den 5.3.1984 an der Universität Freiburg/Schweiz (10 Seiten)
Thesen für mündliche Doktoprüfungen in den Fächern Fundamentaltheologie (Pietro Selvatico), Dogmatik (Johannes Brantschen), Praktische Theologie (Guido Schüepp) (total 3 Seiten), ohne Datum
Lebenslauf Urs Eigenmann (1 Seite), ohne Datum
Korrespondenz zwecks Zustellung von Reden und Texten zu Don Helder Camara zwischen Eigenmann und div. Adressaten im In- und Ausland (25 Seien plus handschriftl. Notizen, deutsch, engl., franz.), März 1979 – Oktober 1982
diverse Texte von und über Dom Helder Camara (ca. 100 Seiten, deutsch, engl., franz., port.)

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Werke Dritter

Ar 192.60.1Reden und Texte von Don Helder Camara, Teil 1
1965-1975
3 Mappen
Mappe 1/5:
8.4.1965 – 28.1.1970 (ca. 80 Seiten)
Mappe 2/5:
20.5.1970 – 23.6.1972 (ca. 80 Seiten)
Mappe 3/5:
24.06.1972 – 08.03.1975 (ca. 80 Seiten)
Ar 192.60.1 Reden und Texte von Don Helder Camara, Teil 2
1975-1981
2 Mappen
Mappe 4/5:
10.03.1975 – 01.11.1979 (ca. 80 Seiten)
Mappe 5/5
22.11.1979 – 12.10.1981 (ca. 80 Seiten)
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