Struktur


Aktenserien

Identifikation

Signatur : Ar 182

Entstehungszeitraum / Laufzeit : 1974-2003

Verzeichnungsstufe : Bestand

Umfang : 1.3 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Liliane Waldner wurde 1951 geboren. Ihr Vater war ugandischer Student, ihre Mutter Schweizerin. Zusammen mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater wuchs Waldner im Stadtzürcherischen Wiedikon (Kreis 3) auf, wo sie bis heute lebt. Sie absolvierte eine kaufmännische Ausbildung und arbeitete ab 1970 bei der Siemens-Albis AG. Nach einer Zwischenstation bei Standard Telephon und Radio AG und einer Weiterbildung in Statistik stieg sie als Verwaltungsangestellte beim Statistischen Amt der Stadt Zürich ein.

1974 trat Liliane Waldner in die SP Zürich 3 ein. In jener Zeit interessierten sie vor allem Fragen der Quartierentwicklung. Sie setzte sich intensiv mit Wohn- und Strassenbauprojekten in Wiedikon auseinander. Aber auch mit Gleichstellungsfragen und Militärpolitik beschäftigte sie sich. Ihre Mitgliedschaft im Forum Jugend und Armee, sowie mehrere Artikel von ihr aus jener Zeit, bezeugen ihr Bekenntnis zur Milizarmee. Der Zürcher Jugendbewegung von 1980 stand Waldner skeptisch gegenüber. Zwar teilte sie zumindest stellenweise die Kritik an der offiziellen Politik der Stadt. Sie distanzierte sich aber von den Methoden der Bewegung und beanstandete ihr mangelndes theoretisches Fundament. In den Auseinandersetzungen zwischen der Geschäftsleitung der SP Stadt Zürich und den SP-Stadträten während der 1980er-Jahre stellte sie sich auf die Seite der Stadträte Emilie Lieberherr und Jürg Kaufmann. Sie wurde Mitglied der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft Zürich (SAZ).

1983 wechselte Liliane Waldner ins Sozialdepartement der Stadt Zürich. Sie wurde 1. Adjunktin (persönliche Mitarbeiterin) von Emilie Lieberherr. In dieser Funktion war sie an allen wichtigen Projekten des Departements in jener Zeit beteiligt, sei es der Ausbau der Seniorenbetreuung, die Jugendarbeit oder die Neuausrichtung der Drogenpolitik. Waldner blieb bis 1994, bis zum Rücktritt von Emilie Lieberherr und der Departementsübergabe an Monika Stocker, im Amt. Danach bildete sie sich zur Betriebsökonomin weiter und arbeitete als selbstständige Geschäftsfrau.

Liliane Waldner wurde 1987 auf der Liste der SP Zürich 3 und 9 in den Kantonsrat gewählt. Hier setzte sie sich unter anderem für ein Verbot von Glücksspielautomaten und für ein konsumentenfreundliches Kleinkreditgesetz ein. 2003 wählte der Kantonsrat Liliane Waldner als SP-Vertreterin in den Bankrat der Zürcher Kantonalbank (ZKB). In der Folge trat sie aus dem Kantonsrat zurück.

In den 1970er- und 1980er- Jahren war Liliane Waldner auch publizistisch tätig. Sie verfasste zahlreiche Artikel, hauptsächlich für die Quartierzeitung Wiediker Post und für SP-Parteimedien (SP 3 Mitteilungen, Volksrecht und Profil), vereinzelt aber auch für Zürcher Tageszeitungen.

Übernahmemodalitäten

Der Bestand wurde dem Schweizerischen Sozialarchiv durch Liliane Waldner am 15.03.2013 übergeben.

zum AnfangInhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand dokumentiert einerseits das politische Engagement von Liliane Waldner in der SP, im Quartierverein Wiedikon, im Verein „D’ Kaserne für Züri“, im Forum Jugend und Armee (FJA) sowie im Zürcher Kantonsrat. Andererseits bildet der Bestand die berufliche Tätigkeit von Liliane Waldner ab, hauptsächlich ihre Arbeit im Stadtzürcher Sozialdepartement von 1983 bis 1994. Interne Dokumente, wie beispielsweise Aktennotizen und Gesprächsprotokolle, geben Aufschluss über das Zustandekommen verschiedener Projekte des Sozialdepartements in jener Zeit. Auch zahlreiche von Liliane Waldner verfasste Artikel, Aufsätze und Leserbriefe fanden Eingang in den Bestand.

Einzelne Objekte und audiovisuelle Dokumente wurden der Abteilung Bild+Ton des Schweizerischen Sozialarchivs übergeben.

Bewertung und Kassation

Kassiert wurden Doppel- und Mehrfachexemplare, öffentlich zugängliche amtliche Dokumente, Zeitungsartikel ohne Bezug zum Bestand, administrative Dokumente, sowie Drucksachen, die im Schweizerischen Sozialarchiv bereits vorhanden sind.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.

zum AnfangZugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Beschränkungen einsehbar. Es gelten die ordentlichen Benutzungsbestimmungen des Schweizerischen Sozialarchivs.

Sprache/Schrift

Unterlagen grösstenteils in deutscher Sprache. Vereinzelt englisch- oder französischsprachige Unterlagen.

zum AnfangSachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

SOZARCH Ar 27: Sozialdemokratische Partei des Kantons Zürich
SOZARCH Ar 32: Sozialdemokratische Partei der Stadt Zürich
SOZARCH Ar 461: Sozialdemokratische Partei Zürich 3
SOZARCH Ar 489: Dokumentation zum Thema „Glücksspiel / Spielsucht“

zum AnfangVerzeichnungskontrolle

Informationen des Bearbeiters

Bearbeitung im Juni 2013 durch M. Geissbühler


Aktenserien

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Biografisches Material

Ar 182.10.1Persönliche Unterlagen
ca. 1983-1988
1 Mappe; darin: Lebenslauf L. Waldner vom 26.4.1983, „So leben schwarze Frauen in der Schweiz“ (Blick für die Frau, 15.1.1988), Fotografie L. Waldner 1988, Collage E. Lieberherr.

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Korrespondenz

Ar 182.10.2Korrespondenz 1974-1986 (1988), 1991-1992
1074-1992
1 Mappe, darin: diverse Korrespondenz u.a. mit Thomas Wagner, Hedi Lang, HC Däniker, Heiri Gross, Silvio Bircher, Jürg Kaufmann, Moritz Leuenberger. Themen u.a.: Werbeaktion des Volkrechts bei den Gewerkschaften (1979/1980), Brief an die sozialdemokratische Fraktion des Stadtrates zu den Unruhen 1980 (17.7.1980), Drogenproblematik, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise (alles 1991/1992).

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Politische Aktivitäten

Ar 182.10.3Überbauung Zürcher Ziegeleien
1973 - 1983
2 Mappen, darin:
Mappe 1: Überbauung Zürcher Ziegeleien (Tiergarten/Binz) 1973 - 1983: u.a. Korrespondenz, Protokolle und Arbeitspapiere der Arbeitsgruppe Zürcher Ziegeleien der SP Zürich 3, Artikel, Unterlagen aus dem Zürcher Gemeinderat, Fotos des Areals, Unterlagen von und zu den Zürcher Ziegeleien, Zonenplan 1963 der Region Binz/Tiergarten, „Konzeption der Überbauung Binz/Tiergarten der Zürcher Ziegeleien AG ( Januar 1974).
Mappe 2: Einwohnerinitiative zur Erhaltung und Förderung der Wohnlichkeit im Kreis 3 (Gegenprojekt der SP Zürich 3 zur Überbauung Zürcher Ziegeleien), 1977 – 1978: u.a. Korrespondenz, Protokolle, Notizen, Artikel, Medienmitteilungen, Flugblätter, Argumentarien „Volksinitiative für neuen Wohnraum im Kreis 3“, Abstimmungszeitungen (SP Stadt Zürich, Einwohnerinitiative, Wiediker Nachrichten, Nein-Komitee), Abstimmungsbüchlein, Foto einer Projektpräsentation, Inseratetexte, Fragebogen zu Problemen im Quartier, Karte Bauprojekte Kreis 3, Beschwerde gegen die Abstimmungsweisung (9.6.1977), Dossier Stellungnahme zur Vernehmlassung kantonaler Gesamtplan Verkehr (1977/1978).
Ar 182.10.4Quartierpolitik
1976-1985
3 Mappen, darin:
Mappe 1: Arbeitsgruppe Goldbrunnenplatz des Quartiervereins Wiedikon 1978 – 1984: u.a. Korrespondenz, Protokolle, Aktennotizen, Anträge, Flugblätter, Einladungen, Karten mit verschiedenen Varianten, Artikel, Notizen, Fotoaufnahme Goldbrunnenplatz um 1978, Gesprächsprotokoll Besprechung mit Bauamt I der Stadt Zürich.
Mappe 2: Arbeitsgruppe ebener Wanderweg am Uetliberg des Quartiervereins Wiedikon 1977 – 1985: u.a. Korrespondenz, Protokolle, Notizen, Artikel, Medienmitteilungen, Postulat Näf (14.11.1977), Petition „Züristääg am Uetliberg“ (1982), Statutenentwurf Verein ebener Wanderweg (3.9.1982), Übersicht über die Kontakte der AG (27.8.1982).
Mappe 3: diverse Unterlagen Quartier(-politik) Wiedikon, 1976 – 1985: u.a. Korrespondenz, Notizen, Artikel, Anträge, Dossier „Kampagne gegen den Anschluss Zürichs an die N4/N20“ (1978), Unterlagen Arbeitsgruppe „Pro Amt“, Dossier zur Stadtratskandidatur von Heiri Gross 1978, Dossier „Schulkreiseinteilung 1985“.
Ar 182.10.5Forum Jugend und Armee (FJA)/Militärpolitik
1974-1976
1 Mappe, darin: u.a. Unterlagen FJA (Korrespondenz, Tätigkeitsberichte FJA Zürich, Vorstand 1975 und 1976, Flugblätter, Grundsätze, Zielsetzungen, Pressespiegel 1974 und 1975, Statuten FJA Schweiz 1975, Statuten FJA Zürich 1974, Beschwerde gegen „Bericht vor 8“ des Schweizer Fernsehens über Soldatenkomitees 1975), Korrespondenz (u.a. mit Liliane Uchtenhagen), Artikel, Unterlagen Truppenbesuche von L. Waldner 1975/1976 (Mirage-Gruppe Payerne, Artillerie-Rekrutenschule Biere).
Ar 182.10.6Forum Jugend und Armee (FJA)/Militärpolitik
1976-1985
1 Mappe, darin: u.a. Unterlagen FJA (FJA-News 2/76 – 2/84, Korrespondenz, Flugblätter, Selbstdarstellungen, Vorstand 1977, Reportage zur Wehrschau Frauenfeld 1982, Broschüre „Tips für die RS“), Korrespondenz, Artikel (u.a. „Jugend, verstärken wir die Landesverteidigung“ der Kommunistischen Jugend Schweiz / Marxisten-Leninisten), Konzeption einer Gesamtverteidigung, Programm Waffenschau Frauenfeld 1976.
Ar 182.10.7Kantonsrat
1987-2003
2 Mappen, darin: Korrespondenz, Artikel, Vorstosstexte, Recherchedossiers zu Vorstössen, Reden und andere Dokumente zur Ratsarbeit.
Mappe 1: allgemeine Unterlagen (u.a. Briefe an das Ratsbüro), Vorstösse zu: Sozialpolitik, Wohnbaupolitik, Bildungspolitik, Sicherheitspolitik, neues Ratsgebäude, Wirtschaftspolitik.
Mappe 2: Vorstösse zu: Zürcher Kantonalbank (ZKB), Energiepolitik, Verkehrspolitik, Dossier Arbeitslosigkeit 1993.
Ar 182.10.8Verein „D‘ Kaserne für Züri!“ (1976) 1986-1990 (-1994)
1976-1994
3 Mappen, darin:
Mappe 1: diverse Unterlagen, u.a. Korrespondenz, Protokolle, Flugblätter, Argumentarien, Artikel, Notizen, Vorschläge Nutzungskonzept, Unterlagen Kantonsrat, Volksinitiativen, Referendum 1994, Kasernen-Vorwärts 1976, Redebeitrag E. Lieberherr Pressekonferenz (16.11.1987).
Mappe 2: diverse Kleinschriften: Adventskalender „D‘ Kaserne für Züri!“, „Projekt Labyrinth“, „Gesamtnutzungskonzept Kasernenareal Zürich“ kantonales Hochbauamt (Juni / November 1982), „Öffentlicher Projektwettbewerb Kasernenareal – Bericht des Preisgerichts“ Stadtrat Zürich / Regierungsrat Kanton Zürich (Juni 1986), „Militärkasernenareal Zürich, Neue Nutzung: Projekt und Kosten“ kantonales Hochbauamt (1987), „Lebende Gifttiere“ von Rolf Bechter (Bechter plante eine Gifttierausstellung in der Kaserne), Dokumentation Wyberrat Zürich (für die Nutzung des Kasernenareals, 1987), „Zeughaus 5, Kaserne Zürich“ Verein Discosyndikat (20.10.1990).
Mappe 3: „Kaserne: Nutzen wir die Chance?“, Zusammenstellung von alternativen Nutzungsideen durch den Verein „D‘ Kaserne für Züri!“ u.a. mit Texten von Liliane Waldner, Ursula Koch, Ruedi Aeschbacher und Emilie Lieberherr.
Ar 182.10.9Diverse Dossiers
1974-1993
2 Mappen, darin:
Mappe 1: Dossier Jugendpolitik (Räumung Jugendhaus Schindlergut 1978, Jugendunruhen 1980), Initiativprojekt für ein neues Mieterrecht 1974, Dossier Frauenrechte 1975 – 1978 (u.a. Fall Tarabusi/SMUV 1975/1976, Nicht-Wahl Irene Müller 1976, Korrespondenz/Statistiken zum Frauenstimmrecht 1978, Abwartsfrauen 1978, Nicht-Wahl Sylvia Janett 1978), AG Stadtentwicklung der SP Stadt Zürich (Unterlagen zur Quartier-Selbstverwaltung, u.a. Aktennotizen, Notizen, Positionspapiere, Theaterstück „Quartierdemokratie 1985“).
Mappe 2: Dossier Berufliche Weiterbildung von Arbeitslosen 1987 – 1992 (Projekt der SP Kanton Zürich), Dossier kantonale Ladenöffnungszeiten 1988 – 1993, Dossier Spielsucht 1988 – 1993 (u.a. Recherche zu Tivolino AG, Vorstösse und Volksinitiativen für Verbot von Glücksspielautomaten, Korrespondenz bzgl. telefonischen Drohungen), Dossier EG ZGB 1991 (konsumentenfreundliches Kleinkreditgesetz), Dossier DroLeg 1993 (Verein und Initiative zur Drogenlegalisierung).
Ar 182.10.10Strategisches / Wahlkämpfe
1980-1993
1 Mappe, darin: Analysen von L. Waldner zur SP Stadt Zürich um 1980 (u.a. „Thesen zur Reformation sozialdemokratischer Politik in Zürich 1982“), Unterlagen der Sozialdemokratischen Arbeitsgemeinschaft Zürich (SAZ) 1984 – 1993, Dossier SAZ-Kampagne gegen die Abschaffung der Verbilligung von Monats- und Jahreskarten des Verkehrsverbundes Stadt Zürich 1992, Stadtratswahlkämpfe Emilie Lieberherr 1986 und 1990, Dossier Parteiausschluss von Emilie Lieberherr 1990.

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Artikel

Ar 182.10.11Artikel, Aufsätze und Leserbriefe von Liliane Waldner
1974-1980
1 Mappe, darin: Texte von Liliane Waldner (u.a. „Projekt ohne Zukunft“ (Überbauung Zürcher Ziegeleien) Profil 1974, „Frauenstimmrecht: Noch weisse Flecken auf der Landkarte“ Tagesanzeiger-Magazin 9.9.1978, „Betrachtungen um die Opernhaussanierung“ 3.5.1980), zugehörige Korrespondenz, Dossiers mit Recherchen zu Artikeln, Konzeptpapiere Zeitschrift „Profil“.
Ar 182.10.13Artikel, Aufsätze und Leserbriefe von Liliane Waldner
1980-1985
2 Mappen, darin: Texte von Liliane Waldner, zugehörige Korrespondenz, Dossiers mit Recherchen zu Artikeln.
Mappe 1: Texte und zugehörige Unterlagen 1980 – 1981 (u.a. Dossier „Die Wiediker Altersheime im Vergleich“ Oktober/November 1980, „Zürich in der Krise“ (Analyse des Bevölkerungsschwundes und Wohnungsmangels) 29.6.1981, Dossier „Wiediker Buttersäurestreit“ 1981).
Mappe 2: Texte und zugehörige Unterlagen 1981 – 1985 (u.a. Dossier „Coop Supercenter Wiedikon“ Februar 1982, „Trottoir frei für Fussgänger“ 12.5.1982, „Heiri Gross: 20 Jahre Stadtammann“ von Liliane Waldner, 29.1.1983).
Ar 182.10.12Statistische Aufsätze
1977-1981
1 Mappe, darin: Statistische Aufsätze und Tabellen zu Themen wie Wohnungsmarkt, Bautätigkeit, Bevölkerungsentwicklung, Verkehrsunfälle, Detailhandel, Einkommens- und Vermögensentwicklung sowie die Stimm- und Wahlabstinenz von Frauen.

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Berufliche Tätigkeiten

Ar 182.10.14Aktennotizen Sozialdepartement
1983-1990
2 Mappen, darin: Aktennotizen aus dem Sozialdepartement zu Themen wie Jugendpolitik, Jugendschutz, Alterswohnungen, Bevölkerungsstatistiken, Wohnungsnot, Mutterschaftsbeiträgen, Beschäftigung von Erwerbsbehinderten , Sparmassnahmen, Informationskonzept, politische Strategien und Legislaturzielen.
Mappe 1: „Emilies Bonmots“ / Aktennotizen 1983 – 1987.
Mappe 2: Aktennotizen 1987 – 1990.
Ar 182.10.16Aktennotizen Sozialdepartement
1990-1994
1 Mappe, darin: Aktennotizen und Protokolle aus dem Sozialdepartement zu Themen wie Jugendpolitik, Alterspolitik, sexueller Gewalt, Aids, Drogen, Arbeitslosigkeit, Sparmassnahmen, politische Strategien und dem Wechsel Lieberherr – Stocker 1994.
Ar 182.10.15Reden Liliane Waldner (und Thomas Wagner)
1986-1993
1 Mappe, darin: Skripte, Handzettel und Folien zu Reden von Liliane Waldner (u.a. zu Wohnen im Alter, der Opferhilfe bei Sexualdelikten und neuer Armut). Rede von Thomas Wagner an der Arbeitstagung „Zürich wird älter“ am 28.1.1989. Dazu Einladungen, Korrespondenz und Dokumente zu den Veranstaltungen, an welchen die Reden gehalten wurden.
Ar 182.10.17Reden von Emilie Lieberherr
1983-1984
1 Mappe, darin: Skripte, Handzettel und Folien zu Reden von Emilie Lieberherr (u.a. „Die Bedeutung der aktiven Jugendarbeit und –politik in unserer Gesellschaft“, „Neue Wohnformen im Alter“, „Drogenprävention: Aufgaben des Sozialamtes“, „Sparen im Sozialwesen“, „Soziallandschaft des Kantons Zürich“ und „Empfang des Schweizerischen Hebammenkongresses“). Dazu Recherchen zu den Themen sowie Einladungen, Korrespondenz und Dokumente zu den Veranstaltungen, an welchen die Reden gehalten wurden.
Ar 182.10.18Reden von Emilie Lieberherr
1984-1985
2 Mappen, darin: Skripte, Handzettel und Folien zu Reden von Emilie Lieberherr. Dazu Recherchen zu den Themen sowie Einladungen, Korrespondenz und Dokumente zu den Veranstaltungen, an welchen die Reden gehalten wurden.
Mappe 1: Reden von Emilie Lieberherr 1984 – 1985 (u.a. „Reception oft he ‚Telephone Pioneers of America‘“, „Einweihung Sydefädeli“, „Ansprache vor der Veteranen-Vereinigung SUOV“, „Zum Thema Kontakt an der Mitgliederversammlung des Quartiervereins Küsnacht-Dorf“).
Mappe 2: Reden von Emilie Lieberherr 1985 (u.a. „Risikogebiet Schwamendingen – Was hat es damit auf sich?“, „Aus der Geschichte lernen – Motto der 1. August-Rede 1985“, „Einweihung Blindenwohnheim Mühletal“, „Jugend gestern – heute – morgen; Rede vor dem Kiwanis-Club“, „Neues über die AHV und die Ergänzungsleistungen (Beihilfen)“).
Ar 182.10.19Reden von Emilie Lieberherr
1985-1992
3 Mappen, darin: Skripte, Handzettel und Folien zu Reden von Emilie Lieberherr. Dazu Recherchen zu den Themen sowie Einladungen, Korrespondenz und Dokumente zu den Veranstaltungen, an welchen die Reden gehalten wurden.
Mappe 1: Reden von Emilie Lieberherr 1985 – 1987 (u.a. „Jugendarbeit – ein dorniges Feld“, Begrüssung Weltkongress der Guttempler, „Zürich als Wirtschaftszentrum“, „Probleme und Konzept der Betreuung von Asylbewerbern in der Stadt Zürich“, „Für eine Verwaltungsreform mit sozialen Vorzeichen“, „Hauptprobleme der Sozialpolitik 1997“).
Mappe 2: Reden von Emilie Lieberherr 1987 – 1990 (u.a. Begrüssung der Internationalen Transportarbeiter-Föderation, 100 Jahre Evangelischer Frauenbund Zürich, „Ergänzende Argumente zur Arbeitszeitverkürzung“, Einweihung Coop-Verteilzentrum).
Mappe 3: Reden von Emilie Lieberherr 1990 – 1992 (u.a. „Perspektiven der Drogenpolitik in der Stadt Zürich“, „Helfen statt Strafen“, „25 Jahre Jugendherberge Zürich“, „Randgruppen in der Stadt“ und „Wohnen im Alter“).
Ar 182.10.20Dossiers Sozialdepartement
1984-1990
2 Mappen, darin:
Mappe 1: Allgemeine Akten (u.a. Chronologie der Neuerungen 1970 – 1984, Folie mit Abteilungen des Departements), Zu „Die Zürcher Bewegung“ von Hanspeter Kriesi 1984, Kasernenareal 1984 – 1988, Bericht „Zur Situation der Jugend in Zürich“ März 1985, Stadtzürcher Sonderschule Ringlikon 1985, „Projekt Informations- und Beratungszentrum des Sozialamts“ 1985, Jugendheime 1985 – 1986, Revision der Bau- und Zonenordnung 1985 – 1987, Weisungsentwürfe mit Anmerkungen von L. Waldner 1985 – 1986.
Mappe 2: „Israelitischer Friedhof Friesenberg“ 1986 – 1987, Personal öffentliche Toiletten 1987, Zusatzleistungen AHV 1987, „Untersuchung über die Dauer schwerer Pflegeabhängigkeit Betagter vor dem Tode“ 1988, Reisen des Sozialdepartements (Hamburg 1988, Schweden/Dänemark 1990), Armut in der Stadt Zürich 1988, „Verbundsbetrieb Helios“ 1988 – 1990.
Ar 182.10.21Dossiers Sozialdepartement
1989-1994
2 Mappen, darin:
Mappe 1: „Fit für morn“ 1991, „Auswirkungen einer Annahme des EWR-Vertrags – Versuch einer Sozialbilanz“ 1992, Übergangshilfestelle Saumacker 1992, Opferhilfe Sexualdelikte 1991 – 1994, Sozialindikatoren Kreis 5 1992, „Treffpunkt für Schwarze Frauen“ 1992 – 1993, Medienkonferenz „Rezession und Fürsorge“ 1993, Frauen für Frauen im Krieg 1993 – 1994.
Mappe 2: Dossiers Drogenpolitik: Pilotstudie der Kontakt- und Anlaufstelle für Drogengebraucher/innen 1989 (strukturiertes Interview), Projekthandbuch SODA (Städtisch organisierte Drogen-Abgabe) 1990, Liberale Drogenpolitik – Präsentation und Unterlagen 1991, diverse Akten 1989 – 1994 (Konzepte, Korrespondenz, Zürcher Opiatkonsumlokal, Unterlagen ARUD (Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen).
Ar 182.10.22/1Notizbücher L. Waldner
1991-1994
2 Notizbücher „Sozialamt – Zentralsekretariat“ (1991-1992, 1993-1994)
Ar 182.10.22/2Drucksachen Sozialdepartement
1984-1994
1 Mappe, darin:
- „Leitfaden für die Zusatzleistungen zur AHV“, mitverfasst von L. Waldner (März 1984).
- „Wohnen im Alter in der Stadt Zürich“ (Mai 1985).
- „Die Alterswohnungen des Sozialamtes“, verfasst von L. Waldner (Mai 1985).
- „Die Altersheime des Sozialamtes“, verfasst von L. Waldner (Mai 1985).
- „Bericht zur Situation vergewaltigter Frauen“ verfasst von L. Waldner (Mai 1987).
- „Wissenswertes über doe Zusatzleistungen zur AHV“, verfasst von L. Waldner (Januar 1988).
- „Kostenzuwachs im kommunalen Sozialbereich – Forderungen an Bund und Kanton“ (1992/1993).
- „Bestandesaufnahme des Angebotes im Bereich Obdach und Wohnen“ (Februar 1994).
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