Struktur


Aktenserien

Identifikation

Signatur : Ar 167

Entstehungszeitraum / Laufzeit : 1900-2003

Verzeichnungsstufe : Bestand

Umfang : 1.2 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Geb. am 21.03.1919 als Tochter von Joseph Albert Drittenbass und Antonie Drittenbass-Futterknecht, von Zürich, Gaiserwald SG und Oberbüren SG, Besuch der Schulen in Zürich. Maria Drittenbass zählte als junge Frau in den vierziger Jahren zu den Gästen in Rudolf Jakob Humms legendärem Rabenhaus. 1944 erschien ihr mehrfach preisgekröntes Buch «Bunte Schatten. Erzählung aus einer Kindheit», das eine Kindheit zu Beginn des 20. Jahrhunderts in der Schweiz beschreibt. In den Kriegsjahren engagierte sich Maria Drittenbass, wie ihre auch politisch aktive Schwester Toni Drittenbass (1912-1954), für politische Flüchtlinge sowie für Kriegsgefangene. Im April 1946 nach langjähriger Bekanntschaft Heirat mit dem Physiker Helmut Bradt; aus dieser Ehe ging die in den USA lebende Tochter Rachelle Bradt hervor. Nach dem Tod von Helmut Bradt Rückkehr in die Schweiz. In den sechziger und siebziger Jahren erschienen wiederholt da und dort einige ihrer Prosastücke; gelegentlich trug die Autorin in Lesungen aus ihren Manuskripten vor. 1963 Heirat mit Sabitaj Konfino (1914-2000), den Maria Drittenbass als Kriegsgefangenen in einem deutschen Offizierslager kennengelernt hatte. Gemäss der Genfer Konvention durften die Kriegsgefangenen einen Briefkontakt in die Schweiz haben. Sabitaj Konfino und Maria Drittenbass führten bis zur erleichterten Einbürgerung von S. Konfino im Jahr 1993, eine unkonventionelle Ehe auf Distanz.

Übernahmemodalitäten

Diese Unterlagen konnten mit der Unterstützung von Rachelle Bradt am 21. April 2011 aus dem Blinden-Wohnheim Mühlehalde übernommen werden.

zum AnfangInhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Der Bestand enthält zum einen diverse unveröffentlichte Manuskripte von Maria Drittenbass, ihre Tagebücher sowie einen Teil ihrer Korrespondenz (u.a. mit Kurt Kläber, Slatan Dudow, Ignazio Silone, Rudolf Jakob Humm), zum andern Unterlagen ihrer Ehemänner: Helmut Bradt (1917-1950) und Sabitaj Konfino (1914-2000). Helmut Bradt war ein hoch begabter Kernphysiker, der 1934 von Berlin nach Zürich übersiedelte, um an der ETH Zürich Physik zu studieren. Von ihm hat sich eine umfangreiche Korrespondenz erhalten, darunter der faszinierende Schriftwechsel mit Renate Mai ("Ate“, „Lotte“, „Lilo“), der 1917 geborenen Tochter von Minna Flake (1886-1958) und René Schickele (1883-1940), die Helmut Bradt von der Berliner Arbeiterjugendbewegung her kannte. Renate Mai nannte sich nach 1936 dann Renée Schickele. Vorhanden ist auch der umfangreiche und erschütternde Schriftwechsel mit der Mutter, Frieda Bradt-Simion, um deren Ausreise aus Berlin sich Helmut Bradt verzweifelt, aber letztlich erfolglos bemühte. In diesem Zusammenhang leistete Albert Einstein eine Bürgschaft und in der Korrespondenz finden sich einige hand- und maschinenschriftliche Schreiben von Einstein (in Kopie; Originale in Familienbesitz). Was Sabitaj Konfino betrifft, sind in erster Linie dessen mehr oder weniger vollständig erhaltenen Briefe an Maria Drittenbass aus den Jahren 1961-1965 hervorzuheben.

Bewertung und Kassation

Es wurden keine Kassationen vorgenommen.

Neuzugänge

Neuzugänge werden nicht erwartet.

zum AnfangZugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Bestand ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs ohne Benutzungsbeschränkungen einsehbar.

Sprache/Schrift

Unterlagen in deutscher, englischer und französischer Sprache

zum AnfangSachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

Maria Drittenbass: Bunte Schatten, Erzählung aus einer Kindheit, Zürich : Fretz und Wasmuth, 1944, Signatur: SOZARCH BG 721

Veröffentlichungen

Tutti Jungmann-Bradt: Die Bradts - Jüdische Familiengeschichte aus Berlin 1870-1999 (The Bradts - History of a Jewish Family from Berlin 1870-1999, Englisch von James Stuart Brice), Konstanz 1999

zum AnfangVerzeichnungskontrolle

Informationen des Bearbeiters

Geordnet und verzeichnet von U. Kälin im Mai 2011


Aktenserien

zum Anfang

Biographisches

Ar 167.10.1Biographische Dokumente Maria Drittenbass
4 Mappen, darin:
- Taschen-Agenden 1939-1945 u. Adressbücher (2) von M. Drittenbass
- „Kriegsgefangenenpost“, 1943-1944: Schreiben von „Cousin“ Sabitaj Konfino, Oto D. Bihalji, Setavan Divjak und Dejan Lapčević an Maria Drittenbass aus deutschen Kriegsgefangenen-Offizierlagern u. Kopien von Antwortschreiben
- Presseausschnitte betr. Erzählung „Bunte Schatten“ von M. Drittenbass, 1945-1946
- Beileidschreiben beim Hinschied von H. Bradt, 1950; enthält u.a. Briefe und Karten von Hildegard Herz, Paul Scherrer, J.E. Wallace Sterling, Felix Bloch, Paul Erdös
- Beileidschreiben beim Hinschied des Vaters, 1956
- Korrespondenz betr. Buchprojekt „Ein halbes Jahr“/“Nur vorübergehend“, 1964-1967; enthält u.a. Briefe von Peter Keckeis (Verlagsanstalt Benziger & Co. AG), Peter Schifferli u. Ursula von Wiese (Verlag der Arche), O. Bihalji, Friedrich Witz, R.J. Humm; Konzeptuelles von M. Drittenbass zu „Nur vorübergehend“
- Korrespondenz und Akten betr. Neuauflage von „Bunte Schatten“, 1971-1972; enthält u.a. Schriftwechsel mit dem Verlag (Gute Schriften Zürich), Vertrag vom 16.10.1971, Rezensionen
- Korrespondenz und Akten betr. Dokumentarfilm „Verbrannte Dichter im Exil“ von May B. Broda („Spuren der Zeit“, SF DRS, 11.12.1991)
- Abschiedsworte am Grabe von Toni und Andras, Budapest, 04.09.1989, Typoskript, 6 Seiten
- Unterlagen zu Freundinnen und Freunden: Lebenslauf Paul Sauter-Görmar, 1991; Lebenslauf Melanie Sauter-Görmar, gen. Nelly (1903-1992); Todesanzeige und Foto Claralena Katz (1899-1992)
- Familiengeschichtliches: Artikel von M. Drittenbass für das Quartierblatt Neumünster: An der unteren Witikonerstrasse, 06.08.1982; Eheschein vom 11.04.1946 für Helmut Leonhard Bradt, geb. am 11.12.1917, u. Anna Maria Drittenbass, geb. am 21.03.1919; Mitgliedsbuch VHTL (21.12.1952), Nachlassinventar Joseph Albert Drittenbass (1885-1956) vom 23.11.1956; Dossier „Toni Drittenbass“ 1954-1956, 1 Umschlag, darin: Zeitungsausschnitte, zwei Schreiben von M. Drittenbass
- Diverses: Holzschnitt von E. Burki mit Widmung, Dezember 1945; Einladung zur Übergabe des Literaturpreises der Stadt Zürich für das Jahr 1969 an Rudolf Jakob Humm, 20.12.1969; Neujahrskarte 1987 R. und A. Humm; Artikel von O. Bihalji betr. Ausstellung „Die Kunst der Naiven“ im Kunsthaus Zürich, Tages-Anzeiger, 21.02.1975; Kombinat Kosovo, Broschüre, undat.; Der Stein blüht. Texte, Gedichtes aus „Jugoslawien“ zwischen Krieg und Frieden, Schweizerischer Friedensrat, cfd, YU-Friedensaktion Schweiz (Hg.), 1992
Ar 167.10.2Fotodokumente
1 Mappe, darin:
- Elternhaus, undat. (um 1900); Eltern Drittenbass am Hochzeitstag, undat.; Toni u. Resi Drittenbass; M. Drittenbass und S. Konfino, 1963; Porträt M. Drittenbass, undat.
- USA: M. Drittenbass, H. Bradt
- S. Konfino, S. Konfino mit erster Ehefrau (Lena), undat. (um 1939), S. Konfino mit zweiter Ehefrau, undat.; Rachel Konfino mit Söhnen, undat. (um 1918); Lena vor dem Zweiten Weltkrieg in Belgrad, undat.; S. Konfino im Militär, undat. (um 1941); Margita, Schwester von S. Konfino (undat.); Osnabrück (Eversheide, Baracke 37) 1943
Ar 167.10.3Biographische Dokumente Helmut Bradt
1 Mappe, darin:
- Zeugnisse H. Bradt, 1930-1939
- Familiendokumente: Geburtsurkunde Frida Simion, Tochter von Buchhändler Wolf Siegfried Leonhard Simion und Louise Simion, geb. Rökmann, 07.06.1883; Aus den Akten über den Unfall (von Dr. med. Bradt) 1901 in Zürich: Ärztlicher Bericht, Beschreibung meiner Reise bis zur Einlieferung in Spital; Bescheinigung der Eheschliessung zwischen dem Spezialarzt Gustav Bradt, wohnhaft in Berlin, und der Frieda Simion, 09.01.1914; Totenschein Gustav Bradt, 24.04.1928 (ausgestellt durch das Standesamt III der Landeshauptstadt München); Bescheinigung des Palästina-Amtes Berlin für Frida Bradt betr. Eignung zur Mitwirkung am Aufbau Palästinas, 23.09.1938 (Kopie); „Führungszeugnis der Frieda Sara Bradt geb. Simion“, 20.03.1940
- Helmut Bradt: Bestimmung der mittleren Anzahl der bei der Spaltung eines Urankerns freiwerdenden Neutronen (28.10.1939), SA aus: Helvetica Physica Acta, vol. XII
- Betrachtungen am Kriegsende, 10.05.1945, Typoskript, 5 Seiten
- Hegel (Phänomenologie des Geistes), handschriftliche Aufzeichnungen, undat., 5 Seiten
- Hinschied H. Bradt, 1950: Zeitungsartikel, Telegramme, Diverses
- Familienfotos H. Bradt: 1 Umschlag
Ar 167.10.4Biographische Dokumente Sabitaj Konfino
1 Mappe, darin:
Visitenkarte, Abschiedsbrief von S. Konfino an M. Drittenbass, undat. (1945?); Manuskripte von S. Konfino (Grundbegriffe der Volkswirtschaftslehre, Englische Geschichte im 16. u. 17. Jahrhundert, Ursprüngliche Akkumulation und Staatsgewalt; Identitätskarte 1993), Ausländerausweis 1986, Formulare betr. erleichterte Einbürgerung; Worte von Raffael Ullmann beim Abschied von S. Konfino am 25.08.2000; Simo Matavulj: Seine Herrlichkeit Frater Brne, Roman, aus dem Serbokroatischen übersetzt von Sabitaj und Maria Konfino, Manesse Bibliothek der Weltliteratur, Zürich 1979
Ar 167.10.6Tagebuch bzw. tagebuchartige Aufzeichnungen von M. Drittenbass, 1934-1953
2 Mappen, darin:
- 1934: 01.10.1934-09.10.1934
- 1935-1936, 2 Hefte: 18.08.1935-17.10.1935, 25.10.1935-26.01.1936
- 1936: 29.01.1936-30.03.1936, 04.04.1936, 16.08.1936-04.09.1936[?]
- 1945: 02.11.1945
- 1947: 31.01.1947-03.06.1947
- 1953 [USA]: 3 Hefte: 20.07.1953-25.11.1953
Ar 167.10.7Amerikanische Notizen, 1947-1950
26 Bändchen bzw. Hefte, I-XXVI
Ar 167.10.8Journal, (17.11.) 1944-1947
16 nummerierte Hefte

zum Anfang

Werke

Ar 167.11.1„Ein halbes Jahr“: Manuskript
1. Fassung, 2. Durchschrift („Original-MS“), undat., 131 Seiten
2. Kopie des (undat.) Originals, 182 Seiten, und „Schluss“, 23 Seiten
Ar 167.11.2Diverse Manuskripte bzw. Manuskript-Fragmente
1 Mappe, darin:
- Gedichte, undat., deutsch u. französisch
- „Am ersten Abend…“, undat., handschriftlich
- „Ich hab etwas für dich…“, undat., handschriftlich
- „Frag nicht, wo ich bin“, undat., Maschinenschrift, 4 Seiten
- „November 1944“, Maschinenschrift, 6 Seiten (num. S. 7-12)
- „Ich weiss mich schon...“ [Schluss], undat., Maschinenschrift, 15 u. 24 Seiten
- „Amsterdam“, undat., Maschinenschrift, 14 Seiten
- „Im letzten Januar“, undat., Maschinenschrift, 9 Seiten
- „Marie, ich dachte nur daran…“, undat., Maschinenschrift, 27 Seiten
- „Es brauchte bei allem Herzklopfen…“, undat., Maschinenschrift, 11 Seiten (num. S. 145-155)
- „Waren wieder bei den Märchengeschöpfen…“, Frühling 1948, Rochester, Maschinenschrift, 4 Seiten
- „Durch die Lücke zwischen den Brandmauern…“, undat., Maschinenschrift, 31 Seiten (num. S. 107-137)
Ar 167.11.3„Nur vorübergehend“: Manuskript
Maschinenschrift, undat., 466 Seiten
Ar 167.11.4„Schreibhefte I-IV“: Original-Manuskripte von „Nur vorübergehend“
3 Mappen, darin:
Das Schreibheft der vom Krieg verschont gebliebenen, undat. (1945). Das Schreibheft der Anne, die für immer nach Amerika ging. Anfang und Brücke I. Brücke II. Ich höre mich auf das Schiff nach Amerika warten. Indiana und Ontario. Wintermärchen, oder Tagebuch vom jungen März. Ich muss wieder gehen. Grünspecht. Pierre und seine Mitgefangenen. Hasenfell. Und jetzt auch schon einst (1961)
Maschinenschrift, mit zahlreichen handschriftlichen Ergänzungen und Textvarianten

zum Anfang

Korrespondenz

Ar 167.10.5Korrespondenz Maria Drittenbass, 1940-2003
2 Mappen, darin:
- Briefe und Karten von Charlotte Dessen (Duras, Lot-et-Garonne), ca. 1940-1945
- Korrespondenz, ca. 1960-2003: F. Hindermann, O. Bihalji-Merin, Louis D. Mann, S. Konfino
- Briefwechsel M. Drittenbass mit Frieda Bradt, Berlin, 1938-1943 [Der letzte Brief von M. Drittenbass an Frieda Bradt, dat. vom 18.02.1943; zurückgesandt am 04.03.1943 mit dem Vermerk „Empf. Verstorben (Jude)“]
Ar 167.12.1Korrespondenz Maria Drittenbass, 1938-1949
3 Mappen, alphabetisch geordnet, darin u.a.:
- Annie: ca. 1942-1946
- Bradt, Sally („Onkel Sally“): 1941
- Briner, W.: 1941-1942
- Burchard, Irmgard: 3 undat. Schriftstücke
- Burki, Emil (1894-1952): 1946
- Charlotte: 1945-1946 [evt. Zusammenhang mit Schriftwechsel Dudow S.T.]
- Cordes, Martin F.: 1946 [Brief vom 24.03.1946 an Toni Drittenbass]
- Dudow, Slatan Theodor (1903-1963): 1940-1945, 57 Schriftstücke [enthält auch Briefe von Charlotte u. einzelne Fotodokumente]
- Ehrenstein, Albert (1886-1950): 1938-1949 [8 Postkarten, 21 Briefe, Abschriften diverser Gedichte]
- Fladung, Hans (1898-1982): 1940-1941
- Hanni: 1942
- Hilde (Brunner, Hilde): 1943-1946
- Hindermann, Friedrich (Fritz): 1940-1946
- Humm, Richard Jakob: 1942-1946 [9 Schriftstücke]
- Kläber, Kurt (1897-1959): 1941-1946 [19 Schriftstücke]
- Klajner, Israel: 1941
- Kosanović, Erna („Tante Erna): 1944-1946
- Meyer, Edith L.: Gedichte, undat.
- Mohler, Hans: 1945
- Nicole: ca. 1943-1946
- Perret, Max-Henri: 1943
- Pomeranz, R.: 1941
- Richner, Nelli (Zollikofen BE): 1939-1945 [159 Schriftstücke]
- Resi (u. Werner): 1945-1946
- Rita: 1943-1944
- Schwenk, Olga: 1941-1946
- Silone, Ignazio (1900-1978): 1941 [3 Schriftstücke]
- Sroka, Ladislas: 1941
- Tonia: 1942-1945
- Ursel: 1939-1944
- Werner („Mama Werner und Ingelein“): 1942-1946
- Zumthor, Paul (1915-1995): 1946 [3 Schriftstücke]
Ar 167.12.2Korrespondenz Maria Drittenbass, 1940-1948
1 Mappe, darin:
- Einzelbriefe, ca. 1940-1948
- Geschäftliche Korrespondenz, 1940-1946, u.a. mit: Fretz & Wasmuth Verlag, Paul Lang, Schweizerischer Frauenkalender (Clara Büttiker), Schweizerischer Schriftsteller-Verein (Armin Egli, Franz W. Beidler), Genossenschafts-Buchhandlung (M. Kauer), Schweizerische Schiller-Stiftung (R. Faesi), Neue Zürcher Zeitung (E. Korrodi)
- Korrespondenz mit Behörden: EJPD (Polizeiabteilung, Arbeitslager für Emigranten) 1942, CICR 1945; enthält auch vervielfältige Liedtexte mit Noten: Das Neue Volk, Unser Lied, Lagerlied
- Zuschriften und Rezensionen, ca. 1944-1945 (u.a. von Charles Clerc, Felix Helmreich, Robert Zinswanger, Marianne Tanner, A.R. Guillet, Ernst Maurer, Arthur Drittenbass, Mafalda Gianini, Jos. Suter)
Ar 167.12.3Korrespondenz Maria Drittenbass, ca. 1951-1959
4 Mappen, alphabetisch geordnet
Ar 167.12.4Korrespondenz Maria Drittenbass, ca. 1957-1963
1 Mappe
Ar 167.12.5Korrespondenz Maria Drittenbass, 1964-1997
3 Mappen
Ar 167.12.6Korrespondenz Helmut Bradt, 1933-1949
4 Mappen, darin u.a.:
- Familienkorrespondenz 1936-1946; enthält neben der umfangreichen Korrespondenz mit der Mutter, Frieda Bradt-Simion, auch Briefe der Geschwister (Eva [verheiratet mit Walter Segal], Miriam, Tutti [verheiratet mit Alfred Jungmann]) sowie von Leo Baeck, Gertrud S. Seligsohn, Mary Cohn, Bertha Cohn, Annie Simion, Erna Simion, Fritz Simion, Alfred Scherk
- Korrespondenz mit Renate Mai, 1933-1937
- Korrespondenz mit (Berliner) Jugendfreunden, 1933-1935 (Horst Lichtenstein, „Wolf“ [Tel-Aviv])
- Korrespondenz mit Maria Drittenbass, 1939-1949
Ar 167.12.7Korrespondenz und Akten von Helmut Bradt, 1939-1945
4 Mappen, darin:
- Postkarten von Frieda Bradt, Berlin, an Helmut Bradt, 09.01.1940-01.12.1943; 64 Schriftstücke
- Korrespondenz mit Albert Einstein, 1940-1942: 6 Schriftstücke (Kopien); enthält auch: Kopie des von A. Einstein 1939 bzw. am 25.05.1940 ausgestellten Affidavit für H. Bradt
- Dokumentation der Bemühungen von H. Bradt um Einreisebewilligung für Frieda Bradt, November 1941-Februar 1942: amtliche Schriftstücke, Briefe (BR E. von Steiger, J.M. Jauch, Bolard More)
- Diverse Briefe, alphabetisch geordnet, u.a. von: Marcus Cohn, Doris Edler, Paul Geheeb, Erna Simion, Else Schweizer, Elly, Eva Segal, Olga Erdös, Georg N. Felke, Frau K. Fahrni (Vermieterin), Raja Gordin, Evelyne u. Mary Garfunkel, Lili Humm, Wolf (Tel-Aviv), Margarete Jacobsohn, Josef M. Jauch, Else Lauer, André Loverdos, Annie Loebenstein, Richard Meyer, Jean (L.?, Paris), Nelli Richner, Fritz Simion, Zypora Sachs, Slavko Singer, Sally Bradt, August Süsstrunk, Alfred Scherk (Onkel), Paul Scherrer, H. Schilt, E. Stahel, Gian-Carlo Wick, Ernst Warschauer, Familie Werner (Saubraz Kt. FR), Ingeborg Werner
Ar 167.12.8Korrespondenz S. Konfino 1961-1965
Briefe von S. Konfino an Maria Bradt-Drittenbass
5 Mappen
© Schweizerisches Sozialarchiv, Zürich  |  Impressum  |  allgemeine Informationen