Struktur


Aktenserien

Identifikation

Signatur : Ar 152

Entstehungszeitraum / Laufzeit : 1966-2008

Verzeichnungsstufe : Bestand

Umfang : 2.2 m


Kontext

Verwaltungsgeschichte / Biographische Angaben

Geboren am 30.10.1931 in Uster, gestorben am 31.3.2004 (Zollikerberg), ref., von Wetzikon (ZH). Tochter des Johann Gehri, Käsers und Gewerkschafters, von Seedorf (BE); verheiratet 1957 mit Erwin A. Lang (1908-1973, Nationalrat, Redaktor Oberländer AZ). 1961 Eintritt in die SP, 1971 in den VHTL.

„Direkt, bodenständig, verlässlich“ so beschreibt der Tages-Anzeiger den Politstil von Hedi Lang anlässlich ihres Rücktritts 1995. Sie war eine Pionierin, die ab dem Zeitpunkt der späten Einführung des Frauenstimmrechts in der Schweiz 1971 das Bild von Frauen in der Politik über ein Viertel Jahrhundert wesentlich mitgeprägt hat. Hedi Lang war von 1971-1983 Nationalrätin und wechselte im Jahr nach ihrem Nationalrats-Präsidium 1982 in den Zürcher Regierungsrat, wo sie bis 1995 die Geschicke des Kantons mitbestimmte. Aufgewachsen war sie im Arbeitermilieu von Uster, begann ihre politische Karriere in der Wetziker Primarschulpflege und gelangte ohne Gymnasial- oder Hochschulbildung 1982 als erste weibliche Nationalrats-Präsidentin an die Spitze der Eidgenossenschaft. Auch als Regierungsrätin war sie schweizweit die erste Frau in einer obersten Kantons-Exekutive. Trotz ihres politischen Überflugs wird die SP-Politikerin in den Medien als eine „Frau aus dem Volk und für das Volk“ geschildert, die sich zeitlebens ihrer Wurzeln bewusst blieb. Natürlich war sie auch eine engagierte Frauenpolitikerin und erreichte beispielsweise die Schaffung einer Fachstelle für Gleichberechtigungsfragen. Im Regierungsrat stand sie während zweier Amtsperioden der Doppeldirektion Justiz und Inneres vor und wechselte (nach der Regierungsrats-Wahl ihres Parteikollegen Moritz Leuenberger) 1991 ins Volkswirtschaftsdepartement. Das Kollegialsystem brachte es mit sich, dass sie zum Teil gegen ihre Sozialdemokratische Partei antreten musste. Auch explosives ist in ihrer Politlaufbahn vorgefallen, denn 1984 wurde auf ihr Haus in Wetzikon ein Sprengstoffanschlag verübt und über Jahre waren Protestaktionen (von autonomer und linker Seite) im Kontext des Falls ‚Walter Stürm’ und der ‚Winterthurer Ereignisse’ für die Justizdirektorin herausfordernd. 1989 war ihre Justizdirektion mitbetroffen von Medienberichten zu skandalösen Versäumnissen.

Übernahmemodalitäten

Der Nachlass Hedi Langs wurde dem Sozialarchiv im Februar 2006 von ihrem Bruder übergeben.

zum AnfangInhalt und innere Ordnung

Form und Inhalt

Die thematischen Dossiers dokumentieren die politische Laufbahn und Tätigkeit Hedi Langs; zahlreiche andernorts zugängliche amtliche Schriften wurden nicht in das Archiv integriert. In die Kategorie ‚Biographisches’ fällt der Bestand des Jahres 1982, als Hedi Lang als Nationalratspräsidentin fungierte und mit den repräsentativen Pflichten in diesem Amt einen interessanten Höhepunkt ihrer Politkarriere erlebte. Aufschlussreich sind auch eine Fülle von Gratulationsschreiben sowie zahlreiche handgeschriebene Referatstexte – vom Toast beim Besuch eines Staatschefs bis zu Glückwünschen fürs Jubiläum einer Damenriege. Für einen Überblick und für Einzelthemen hilfreich sind die zahlreichen Zeitungsartikel zur gesamten politischen Laufbahn Hedi Langs. Die Akten und Dossiers ihrer Politlaufbahn im Nationalrat und Regierungsrat berühren viele teils brisante Themen und sind in der detaillierten Bestandesliste weiter unten verzeichnet.

zum AnfangZugangs- und Benutzungsbedingungen

Zugangsbestimmungen

Der Nachlass Hedi Langs ist frei zugänglich. Es sind die Usanzen und Richtlinien für (historische) Publikationen zu beachten.

Sprache/Schrift

Unterlagen in deutscher Sprache

zum AnfangSachverwandte Unterlagen

Verwandte Verzeichnungseinheiten

SOZARCH Ar 27: SP Kanton Zürich
SOZARCH Ar 1: SP Schweiz

Veröffentlichungen

Wiedmer-Zingg, Lys: Die Schweiz-Macherinnen. Zehn Spitzenpolitikerinnen im Glashaus. Basel 1987, Signatur: SOZARCH 67327

zum AnfangVerzeichnungskontrolle

Informationen des Bearbeiters

Der Bestand wurde im Frühling 2006 von Beat Mahler bearbeitet.


Aktenserien

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Biographisches

Ar 152.10.1Gratulationsschreiben
1981
[anlässlich ihrer Wahl als Nationalratspräsidentin erhielt Hedi Lang v.a. im Dezember 1981 unzählige teils enthusiasmierte Gratulationsschreiben von Verwandten, Bekannten, MitbürgerInnen, ParteikollegInnen, AmtsträgerInnen, vgl. dazu Ar 152.30.6: Nationalratswahlen und Wahl als NR-Präsidentin]
Mappe 1
Mappe 2
Mappe 3: enthält die Gratulationsschreiben diverser Bundesräte
Mappe 4: darin: Gratulationen zur Wahl als NR-Vizepräsidentin 1980
Ar 152.10.2Nationalrats-Präsidium
1982
enthält Referate und andere Unterlagen betreffend Nationalrats-Präsidium 1982; v.a. Antritts- und Abschiedsrede als Eckpunkte des Präsidialjahrs
darin: Ansprache von Hedi Lang (zurückgetretene Nationalratspräsidentin) an der Nationalrats- und Ständerats-Präsidentenfeier am 1.12.1982 in Solothurn
Ar 152.10.3Korrespondenz
1981-1982
Mappe 1: Register A-E
Mappe 2: Register F-N
Mappe 3: Register O-Z
Ar 152.10.4Einladungen und Referate
1981-1982
Enthält: Einladungen und entsprechende Referatstexte; Referate jeweils in der repräsentativen Funktion als Nationalratspräsidentin vor diversesten Gremien
Ar 152.10.5Büro Nationalrat
1981-1983
Enthält: Unterlagen v.a. des Büro Nationalrat betreffend Hedi Langs Präsidium 1982 und auch Kurzreferate Hedi Langs anlässlich diplomatischer Empfänge
2 Mappen
Ar 152.10.6Sozialdemokratische Partei
1971-1994
enthält Unterlagen der SP bzw. parteinaher Organisationen im Kontext zu Hedi Lang, also etwa Tagungen, Programmatisches und Referate von Lang
darin: Verabschiedung des Zürcher Stadtrates Jürg Kaufmann 1992 / SPS Jubiläumsparteitag 1988 in Zürich / Volksinitiative ‚Arbeit für alle’ 1982 der SP Kt. Zürich / Referat von Hedi Lang zu ‚Familienpolitik’ (ev. 1979) / Referat von Hedi Lang zu ‚Fürsorge und Vormundschaft’ 1977 / Referat Hedi Langs zur ‚Situation der erwerbstätigen Frauen’ 1975
Ar 152.10.7SP-Fraktion: Zeitschrift ‚Das Parlament’
1977-1983
‚Das Parlament: Internes Informationsorgan der SP Schweiz über die Parlamentsarbeit der sozialdemokratischen Fraktion der Bundesversammlung’ Nr. 2 (Juni 1977) – Nr. 28 (April 1983) ohne fehlende Nummern 3 / 14 / 26
Ar 152.10.81. Mai- und 1. August-Feiern
1972-1995
Mappe 1: enthält Unterlagen bzw. Referate Langs zu 1. Mai-Feiern 1975-1991
Mappe 2: enthält Unterlagen bzw. Referate Langs zu Bundesfeiern1972-1995
Ar 152.10.9Dreiländer-Seminar ‚Familien- und Sexualpolitik’
1979
Parlamentarierin und Genossin Hedi Lang wurde vom österreichischen Bundesfrauenkomitee zum ‚Dreiländer-Seminar’ 19.-23.2.1979 in Velm (A) eingeladen, um dort über eines ihrer zentralen Anliegen zu referieren
darin: Referatsentwurf und Referatstext bzw. Bericht von Hedi Lang zu ‚Familienpolitik in der Schweiz’
enthält ausserdem Referatstext und Paper von Rita Gassmann (ebenfalls aus der Schweiz) zu ‚Arbeitsplatzsituation für Frauen in der Schweiz’ / Paper von Christiane Brunner zu ‚Gleichbehandlung der Frau im Schweizer Sozialrecht / Folien mit Zeichnungen zum Familienthema als Präsentations-Material und zahlreiche Unterlagen von deutschen und österreichischen TeilnehmerInnen
Ar 152.10.10Biographisches
1975-2000
Mappe 1: darin:
Frauenkongress SGB 1975: Referatsentwurf von Hedi Lang und andere Unterlagen zum Frauenkongress des Schweiz. Gewerkschaftsbunds /
Diplomarbeit zu ‚Zürcher Politikerinnen und ihre Erfahrungen in der Politik’ von Ruedi Fopp an der Höheren Wirtschafts- und Verwaltungsschule 1976 /
‚Frauenstreik’ 14.6.1991: „Für mich ist der 14. Juni ein Streiktag! Ich werde an diesem Tag nicht als Regierungsrätin amtieren“ (Hedi Lang - TA 3.6.1991); diverse Beurteilungen der Rechtslage, ob Staatsangestellte streiken dürfen /
Referat ca. 1983: englischsprachiges Referat von Hedi Lang vor einem Gremium in London über Grundzüge schweizerischer Politik
Mappe 2: darin:
Ordnungsbusse 1987: Hedi Lang gerät mit dem Auto und mit ein paar Stundenkilometer zu viel in eine Radarfalle; ein damals ebenfalls geblitzter Autofahrer schreibt ihr erbost, sie habe wohl als Regierungsrätin keine Busse bezahlen müssen, er werde das also der Presse mitteilen (Missverständnis) /
Ehrverletzung 1990: Abwägung ob wegen eines Artikels in ‚Der Falke – Zeitung für Unabhängigkeit und Freiheit’ eine Klage wegen ‚übler Nachrede’ angebracht sei; aus PR-taktischen Gründen soll besser nicht geklagt werden /
Diverses 1981-2000: René Chevalier 1981 verstorben - Einladung zur Trauerfeier / Anfrage der SP-Stadtpartei wegen Wohnbauförderung / Komitee ‚Weltoffenes Zürich’ bei Volksinititative ‚für massvollen Flugverkehr / Artikel von Hedi Lang in der ‚Handelszeitung’ vor EWR-Abstimmung 1991 / Interview mit Hedi Lang 1993 zum Thema Landwirtschaft in Berggebieten / Beitrag von Hedi Lang in Jubiläumsschrift ‚10 Jahre Zürcher Verkehrsverbund’
Ar 152.10.11Fotoalbum
1995
Zur Verabschiedung von Regierungsrätin schenkten ‚die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Amtschefs der Volkswirtschaftsdirektion’ Hedi Lang ein Fotoalbum mit originellen Collagen als Erinnerung an Amt und Mitarbeitende
Ar 152.10.12Erinnerungen an Hedi Lang
2008
Zusammengestellt von Emil Gehri, 2008; 1 Band: Porträt, Zeitungsartikel, Fotografien, Karikaturen, Ansprachen (Willi Ritschard 1981, Christian Huber 2004)

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Zeitungsartikel

Ar 152.20.1Zeitungsartikel
1971-1982
Mappe 1: Zeitungsartikel 1971-1979 (darin: Regierungsrats-Wahlkampf 1977)
Mappe 2: Zeitungsartikel 1980
Mappe 3: Zeitungsartikel Jan.-Nov.1981 (Langs Nationalrats-Vizepräsidium)
Mappe 4: Zeitungsartikel Dez. 1981 (Langs Wahl als Nationalrats-Präsidentin)
Mappe 5: Zeitungsartikel 1982 (Langs Amtsjahr als Nationalrats-Präsidentin)
Ar 152.20.2Zeitungsartikel
1982-1987
Mappe 1: Zeitungsartikel 1982/1983 (Kandidatur u. Wahl Regierungsrat Kt. ZH)
Mappe 2: Zeitungsartikel 1983 (Hedi Lang im Amt als Regierungsrätin Kt. ZH)
Mappe 3: Zeitungsartikel 1984 (darin: Sprengstoffanschlag auf Langs Haus)
Mappe 4: Zeitungsartikel 1985-1986
Mappe 5: Zeitungsartikel 1987 (darin: Bestätigungswahl für Regierungsrat und Entwurf eines Buchkapitels über Hedi Lang von Lys Wiedmer-Zingg)
Ar 152.20.3Zeitungsartikel
1988-2004
Mappe 1: Zeitungsartikel 1988-1989
Mappe 2: Zeitungsartikel 1990 (darin: Nomination von H. Lang u. M. Leuenberger)
Mappe 3: Zeitungsartikel Regierungsratswahlen 1991
Mappe 4: Zeitungsartikel 1991-1994
Mappe 5: Zeitungsartikel 1995-2004 (darin: RR-Rücktritt Hedi Langs 1995)

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Wahlen

Ar 152.30.1Wahlen Schulpflege/ Gemeinderat Wetzikon
1966-1976
enthält diverse Unterlagen zu den ersten Wahlen von Hedi Lang und zu ihrer Amtsausübung in der Schulpflege und dann im Gemeinderat von Wetzikon
Ar 152.30.2Regierungsratswahlen
1977
enthält Unterlagen zu den Regierungsratswahlen 1977, in denen sich Lang nicht gegen den bürgerlichen Kandidaten Konrad Gisler durchsetzen konnte; vor und nach den Wahlen erhielt sie zahlreiche teils anspornende (u.a. von Adolf Muschg) teils aber auch beleidigende Schreiben von Privatpersonen
Ar 152.30.3Regierungsratswahlen
1983
enthält Unterlagen zu den Zürcher Regierungsratswahlen 1983, als mit Hedi Lang erstmals eine Frau in eine Schweizer Kantonsexekutive gewählt wurde; sie erhält unzählige Gratulationsschreiben der politischen Prominenz (u.a. von den Bundesräten) und von Organisationen und Wählerinnen und Wählern
Mappe 1
Mappe 2
Ar 152.30.4Regierungsratswahlen
1987
enthält Unterlagen zum Regierungsrats-Wahlkampf 1987 von Hedi Lang (und Elmar Ledergerber) sowie Gratulationsschreiben zu ihrer Bestätigungs-Wahl
Ar 152.30.5Regierungsratswahlen
1991
enthält Unterlagen zum Regierungsrats-Wahlkampf 1991 von Hedi Lang (und Moritz Leuenberger) sowie Gratulationsschreiben zu ihrer letzten Wiederwahl
Ar 152.30.6Nationalratswahlen 1971-1979 und Wahl zur NR-Präsidentin 1981
1971-1981
enthält Unterlagen zu den Nationalratswahlen 1971, 1975 und 1979 von Hedi Lang, auch aus geschlechterspezifischer Perspektive teils interessant sind (Frauenstimmrecht / Wählbarkeit von Frauen ab 1971); zudem Unterlagen zur Wahl Hedi Langs als Nationalratspräsidentin (vgl. dazu ‚10. Biographisches’)

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Regierungsrat: Akten

Ar 152.40.1Akten
1983-1985
enthält Unterlagen von Langs Tätigkeit als Direktorin des Innern u. der Justiz; amtliche Schreiben, Korrespondenz, Einladungen, Referate, Zeitungsartikel
Ar 152.40.2Akten
1986-1989
enthält Unterlagen von Langs Tätigkeit als Direktorin des Innern u. der Justiz; amtliche Schreiben, Korrespondenz, Einladungen, Referate, Zeitungsartikel
Ar 152.40.3Akten (Präsidium)
1989-1990
enthält Unterlagen aus Langs Amtsjahr als Präsidentin des Regierungsrats; Einladungen (Festivitäten/diplomatische Empfänge), Referate, Korrespondenz
Mappe 1
Mappe 2
Ar 152.40.4Korrespondenz als Regierungsrätin
1983-1990
enthält nach Register geordnete Korrespondenz von Regierungrätin H. Lang
Ar 152.40.5Präsidium Regierungsrat 1989/1990 und 1994/1995, 60. Geburtstag 1991
1989-1995
enthält Unterlagen der 2 Amtsjahre Langs als Präsidentin des Regierungsrats; zahlreiche Gratulationsschreiben für Lang als erste Frau an der Spitze einer Kantonsregierung 1989, Zeitungsartikel, Empfänge, Reden, Dankesschreiben; zudem Gratulationen zu Hedi Langs 60. Geburtstag und zum 2. Präsidialjahr
Ar 152.40.6Akten Regierungsrat
1990-1993
enthält Unterlagen der Regierungsratstätigkeit von Lang, die als Direktorin des Innern u. der Justiz 1991 von Moritz Leuenberger abgelöst wurde und selber die Volkswirtschaftsdirektion übernahm; Einladungen, Reden, Korrespondenz
Mappe 1
Mappe 2
Ar 152.40.7Akten Regierungsratstätigkeit und Präsidium
1994-1995
enthält Unterlagen der Tätigkeit Langs als Direktorin der Volkswirtschaft und ihres zweitmaligen Amtsjahres als Präsidentin des Zürcher Regierungsrats; Einladungen (Festivitäten/diplomatische Empfänge), Referate, Korrespondenz
Mappe 1
Mappe 2
Mappe 3
Ar 152.40.8Hedi Lang als ehemalige Regierungsrätin
1995-2002
Einladungen (zu Ehemaligen-Treffen), Reden von alt Regierungsrätin Lang

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Regierungsrat: Dossiers

Ar 152.50.1Dossiers, v.a. Justizdirektion
1981-1992
Mappe 1: darin:
S-Bahn 1981: die StimmbürgerInnen des Kantons Zürich hatte 1981 über die Einrichtung einer S-Bahn zu befinden; Nationalrätin Lang präsidierte damals das regionale Abstimmungs-Komitee Oberland ‚S-Bahn für alle’; enthält Akten und Korrespondenz des Abstimmungskomitees sowie Pressemeldungen/
Oskar Gutweniger 1981-1985: Privatperson ‚Oskar Gutweninger’ deckte über Jahre Exponenten der Politik und Justiz mit Strafklagen ein und wetterte im Flugblatt ‚Gehört Hedi Lang ins Gefängnis?’ auch gegen die Justizdirektorin; eine Klage gegen Lang betreffend Persönlichkeitsverletzung wird abgewiesen; enthält zudem Korrespondenz von Gutweninger auch mit andern Exponenten/
Harald Nägeli 1983: als Justizdirektorin wurde Lang auch mit dem Fall Harald Nägeli konfrontiert; gegen diesen je nach Optik ruchlosen Wände-Besprayer bzw. ersten Graffity-Künstler lag bei Lang ein internationaler Haftbefehl vor; enthält Justizakten, Zeitungsartikel, Unterschriftensammlung von Künstlern/
Strafvollzug ca. 1983-1985: Diskussion um Untersuchungshaft und Revision der Zürcher Strafprozessordnung; enthält auch Rundschreiben der SP zum Thema und das 9-seitige SP-Positionspapier ‚Kriminalpolitisches Programm’
Mappe 2: darin:
Sprengstoffanschläge Winterthur 1984/1985: in Winterthur kam es zu einer Serie von Brand- und Brennstoffanschlägen, zu Flächenverhaftungen bei der autonomen Szene und zum Suizid im Gefängnis der verhafteten Gabi S.; in der Folge Medien-Diskussion über ev. Missstände bei Justiz und Strafvollzug; Zeitungsartikel, Anfrage von Daniel Vischer (POCH), Informationsbrief an Lang über Suizid von Gabi S., Informationsbrief an Lang über Ausbruch aus Bezirksgefängnis Pfäffikon und einen Suizid im Bezirksgefängnis Zürich, Unterschriftensammlung gegen die ‚Zwangspsychiatrisierung von Alex W.’, Briefe einer SP-Genossin und anderer Personen zur damaligen Diskussion/
‚Winterthurer Gefangene’ 1984/1985: weitere Dokumente (vgl. oben) zu den in Winterthur Inhaftierten (z.B. Flugblätter) sowie Spekulationen zu RAF-Link/
Winterthur 1984/1985: Zeitungsartikel zu Winterhurer Ereignissen (vgl. oben)/
Diverses -1994: enthält tel. Mord-Drohung gegen Lang und andere Personen, Stellungnahme zum Bericht der Untersuchungskommission ‚Urlaubswesen im Strafvollzug’ 1994 von Moritz Leuenberger betreffend ‚Mord am Zollikerberg’, Rücktritt von Staatsanwalt Bruno Trinkler 1990, Broschüre ‚Neubau der Strafanstalt Pöschwies’ in Regensdorf, Verurteilung von Ernst Weilenmann (stellvertretender Justizdirektion-Generalsekretär) wegen Amtsmissbrauch 1993
Mappe 3: darin:
Aktion ‚Glockenblume’ 1984: wegen der Winterhurer Ereignisse (vgl. oben) startet die Kantonspolizei Zürich die Aktion ‚Glockenblume’ zum Schutz von gefährdeten Politikern (Lieberherr/Kopp/Gilgen/Künzi); enthält auch WoZ-Artikel zu einem Sprengstoffanschlag 1984 auf Bundesrat Friedrichs Haus/
Suizidfälle, Hungerstreiks, Tschanun ca.1984-1988: Ereignisse Haftvollzug (Suizid/Hungerstreik/Verlegung/Flucht) sowie Anfrage des Fernsehens, das einen Dokumentarfilm über den Zürcher Amokläufer Tschanun drehen will/
Asylraum 1984: Diskussion bzw. Positionspapiere zum ‚Aylraum Kirche’/
Winterthurer Erklärung 1985: Die ‚Winterthurer Erklärung’, die sich als ‚ein Zusammenschluss von Mitgliedern der Demokratischen Juristen’ bezeichnet, setzte sich für die wegen der Winterhurer Fälle inhaftierten Jugendlichen ein/
Bezirks-Gefängnis Zürich 1984 – Herointod Regensdorf 1987: in Zürich macht ein Gefangener Nachschlüssel und besucht nächtens die Frauenabteilung; in der kritisierten Strafanstalt Regendsdorf kommt es zu einem Heroin-Todesfall/
Konflikte 1985-1986: Werner K. Rüedi glaubt, 1980 zu Unrecht psychiatrisiert worden zu sein, und verteilt Flugblätter im Wohnort von Hedi Lang, die ihn mit einer Klage stoppt, wogegen wiederum W. K. Rüedi vergeblich Rekurs einlegt/
Gebäudeversicherung 1986: Bericht über Gebäudeversicherung&Feuerwehr/
Kündigung Ueli Merz 1986: der Direktor der Arbeitserziehungsanstalt Uetikon kündigt nach 11 Jahren Jugendarbeit wegen Krankheit und Unzufriedenheit/
Drogencharta 1986: eine Gruppe von an Jugendpolitik Interessierten hat eine ‚Drogencharta’ entworfen, zu der sich auch Hedi Lang äussern soll.
Ar 152.50.2Dossiers, v.a. Justizdirektion
1986-1993
Mappe 1: darin:
Fall E. Tobler 1985-1987: Klage von Dr. Emil Tobler gegen Hedi Lang wegen ‚Verletzung in den persönlichen Verhältnissen’ kommt vor Friedensrichter/
E. Dünnenberger 1987/1991: enthält diverse Unterlagen zu E. Dünnenberger, der infolge einer Strafe wegen ‚Ungehorsam im Betreibungsverfahren’ seinen Freitod ankündigt und der so einiges an Verschwörungstheorien von sich gab/
Haftbedingungen Regensdorf 1987: Zeitungsartikel darüber, wie Hedi Lang durch die Kampagne um Ausbrecher Walter Stürm politisch unter Druck gerät/
Kirchengesetz 1988: Jubiläumsfeier ‚25 Jahre Katholische Kirchengesetz’/
Besetzung Haus H. Lang – Urteile 1988: 1987 drangen 5 Personen ins Haus von Hedi Lang ein und erklärten, ihr Sofa bleibe so lange besetzt bis Stürm in den Normalvollzug verlegt werde, dann wurden die ‚Sofa-Besetzer’ verhaftet; enthält Zeitungsartikel über die Gerichts-Urteile für die fünf Stürm-Aktivisten/
A. Weber 1988: der nach den ‚Winterthurer Ereignissen’ inhaftierte A. Weber (angeblich eine Schlüssel-Figur) erhält die Erlaubnis zur Hochzeit im Knast; später gibt es Widerstand, dem Künstler A. Weber ein Stipendium zu geben/
Justizdirektorenkonferenz 1988-1990: Lang lädt als Präsidentin der Justizdirektorenkonferenz 1988/1989/1990 zu den entsprechenden Treffen ein
Mappe 2:
Untersuchungen 1989/ Pressekonferenz 8.2.1990: enthält ‚Schlussbericht über die in der Presse erhobenen Vorwürfe gegen die zürcherischen Untersuchungsbehörden im Zusammenhang mit der Verfolgung des organisierten Drogenhandels und damit verwandter Kriminalitätsformen’ von alt Bundesrichter Erhard Schweri und Pressekonferenz von Lang zu diesem Bericht; 1989 erschien im Tages-Anzeiger ein höchst skandalöser Artikel über Versäumnisse der Zürcher Untersuchungsbehörden im Zusammenhang mit der sog. ‚Pizza-Connection’ und dem Geldwäscher-Fall ‚Shakarchi Trading’; die Untersuchungsbehörden hätten 1985 trotz ausführlichen Polizeiberichten zum organisierten Verbrechen in Zürich gänzlich falsch reagiert; enthält zudem diverse Polizei-Berichte sowie interne Stellungnahmen im Justizdepartement
Mappe 3: darin:
- Libanon Connection u.a. 1989: enthält ‚Bericht in Sachen Libanon Connection (Geldwäscherei) vom 23.3.1989’, ‚Presse-Communique Ermittlung Magharian’ vom 6.2.1989, zahlreiche Anfragen an den Regierungsrat und Zeitungsartikel betreffend Pizza- und Libanon-Connection, interne Korrespondenz von Lang/Staatsanwalt Bertschi 1989: auf eine Rücktrittsforderung im ‚Volksrecht’ an seine Person antwortet Staatsanwalt Bertschi mit einem Brief an den Volksrechtredaktor, der in Bezug auf die damaligen Skandale aufschlussreich ist/
- Asylpolitik 1989: enthält ‚Bericht der interdepartementalen Strategiegruppe für eine Asylpolitik der 90er Jahre’ & Bericht an Lang, zudem ‚Thesen für eine Asylpolitik’ von der Konferenz der Regierungsvertreter der SP vom 1.9.1989/
- PUK-Bericht 1989 [Rücktritt E. Kopp]: justizdepartementsinterne und externe Erwägungen, inwiefern der PUK-Bericht den Kt.ZH zur Stellungnahme drängt/
- Fachstelle Gleichberechtigung 1990: Pressekonferenz 30.8.1990 – ‚Die ersten sechs Monate’ – ‚Frauen in der Verwaltung: Rückblick und Ausblick’ – Frauen in ausserparlamentarischen Kommissionen’ – ‚Zwischen Emanzipation und Bürokratisierung’, ‚Antrage der Direktion des Innern an den Regierungsrat – Lohngleichheit für Mann und Frau’, zudem Diversa betreffend Bundeseben/
- Bruno Trinkler 1925-1993: u.a. Trauerrede für den verstorbenen Staatsanwalt
Ar 152.50.3Dossiers, v.a. Volkswirtschaftsdirektion
1987-1997
Mappe 1: darin:
- Interkantonale Landeslotterie 1987-1994: enthält Unterlagen der ‚Interkantonalen Landeslotterie', deren Vorstand auch Hedi Lang angehörte/
- Flughafen 1997: Einweihung neuer Flugzeug-Rollwege durch Hedi Lang/
- Flughafen-Ausbau 1995: Referat von alt Regierungsrätin Lang ‚Wieviel Flughafen braucht die Wirtschaft’ für das ‚Komitee Airport 2000’ vor der Abstimmung zur 5. Bauetappe am Flughafen Zürich, wobei Hedi Lang in Differenz zu ihrer Partei vehement für die Vorlage kämpfte; verschiedene Anfragen zum Thema und entsprechende Gutachten sowie weiter Referate von Lang noch im Amt als Volkswirtschaftsdirektorin; Anfrage Flugverkehr über deutschem Gebiet (1995); Postulat Ausweitung des Nachtflugverbots; Zeitungsartikel, u.a. über Fluglärmverteilung, Werbe-Broschüre Airport 2000/
- ZH Oeffentlicher Vekehr 1992-1994: enthält Expertenberichte und ein Referat von Lang zum Einbezug der Region Zürich ins europäische Schnellbahnnetz/
- 100 Jahre Sihltalbahn 1992: enthält Festansprache von Lang zum Jubiläum/
- Trennung Kirche – Staat 1995: enthält befürwortende Abstimmungsunterlagen sowie ein ablehnendes Referat von Lang zur Initiative ‚Trennung von Staat und Kirche’, wobei Lang im Präsidium des Nein-Abstimmungskomitees sass
Mappe 2: (Berufsschulen 1991-1994) darin:
- Forum Berufsschulen 1991 - Weiterbildung 1992 – VV Berufsschulen 1994: enthält Fragen des ‚Forum Berufsschulen und Langs Antworten, Schreiben Langs zur beruflichen Weiterbildung, ausführliches Referat Langs vor der Vollversammlung der Lehrerkonferenz der Berufsschulen des Kt. Zürich/
- Fachhochschulplanung 1994: Unterlagen zur Fachhochschulplanung bzw. zum Stand der Einführung der Berufsmaturität an den Berufsschulen/
- Kontroverse Lehrerlöhne Berufsschulen 1994: die Zeitschrift ‚Forum der Berufsschulen’ stellt Lang bissig-kritische Fragen, deren Beantwortung sie verweigert; Kritik bezog sich auch auf die (gekürzten) Lehrerlöhne/
- Berufsschule 1994: Ermahnung Langs an die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner eines im TA erschienenen offenen Briefs betreffend Lehrerlöhne
Mappe 3: darin:
- Gleichberechtigung 1992 /1994 – Ausstellung 1993: Umfrage ‚Vertretung der Frauen in den Kommissionen des Regierungsrates und des Erziehungsrates’, Eröffnung einer Ausstellung der kant. Fachstelle für Gleichberechtigunsfragen ‚Frauenberufe – Männerberufe?’, vertraulicher Brief an Hedi Lang von 1994/
- Forstwesen, Oekologie: Sitzungs-Protokoll Umweltkommission der SP Kt. ZH 1991 (Besprechung mit Gästen Hedi Lang und Moritz Leuenberger); einige Materialien zur Vernehmlassung des kantonalen Waldgesetzes 1994/
- EWR – Auswirkungen Kt. Zürich 1994: Eintretensreferat von Regierungspräsidentin Lang zur Vorlage ‚Auswirkungen des EWR auf den Kanton ZH’/
- Effektenbörsenverein 1993 – Börsenkommissariat 1993: diverse Unterlagen/
- Ausstellungs-, Messewesen 1992-1994: Grussadresse anlässlich 35-JahreJubliäum der Vereinigung Schweizer Messen und Ausstellungen und Diversa/
- Gebäudeversicherung 1993-1994: Materialien Revision Gebäudevers.gesetz
Ar 152.50.4Neubau Strafanstalt Regensdorf
1983-1985
Mappe 1:
umfangreiche Materialien zur Abstimmung betreffend Neubau der veralteten Strafanstalt Regensdorf, die für einen humanen Strafvollzug ungeeignet war
Mappe 2:
Sitzungsprotokolle ‚Kommission zur Beratung des Antrags des Regierungsrates vom 31.8.1983 betreffend Bau einer neuen Strafanstalt in Regensdorf’
Mappe 3:
Pressekonferenz/ Pressinfos zum Projekt Neubau der kantonalen Strafanstalt
Mappe 4:
umfangreiche Sammlung von Zeitungsartikeln betreffend Neubau Strafanstalt
Ar 152.50.5Walter Stürm
1987-1988
Mappe 1:
umfangreiche Materialien zum Fall Walter Stürm, der als Ausbrecherkönig für linke Aktivisten zur Symbolfigur gegen inhumanen Strafvollzug avancierte, was extremistische Aktionen und politische Turbulenzen und zur Folge hatte, erwähnenswert die Besetzung des Hauses von Lang und des SPSekretariats, eine angeblich glorifizierende DRS-Dokumentation über Stürm, ausgedehnter Hungerstreik von Walter Stürm, Angebot von Seite Hedi Langs, Stürm in ein anderes Gefängnis zu verlegen; auch Unterlagen der SP und Zeitungsartikel
darin auch: Zuschriften Mai, Juni 1987/1988
Mappe 2:
darin: Besetzungen April/Mai 1987 / Pressekonferenz 11.6.1987 / Brief von Parteigenosse Paul Rechsteiner an Lang, im dem er ihr ans Herz legt, Stürm persönlich aufzusuchen und sich nicht für das Bürgertum verheizen zu lassen; zudem zahlreiche Zeitungsartikel
Mappe 3:
Sammlung von Zeitungsausschnitten zu den Ereignissen um Walter Stürm
Mappe 4:
Materialien der SP des Kt. ZH, die sich intensiv mit dem Fall Stürm befasst und andere Unterlagen, etwa Solidaritätsaktion oder Bericht Haftbedingungen
darin: handfeste Drohbriefe an Lang von Seiten einer Psychiatriepatientin/
Korrespondenz Barbara Hug & Regine Aeppli 1987/ Hungerstreik 1987

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Nationalrat

Ar 152.60.1Nationalrat
1972-1984
Mappe 1: (Kranken- und Unfallversicherungsgesetz) darin:
Kranken- und Unfallversicherungsgesetz 1972-1974: 1974 kam eine Volksinitiative der SP über Neuordnung der Krankenversicherung zur Abstimmung; enthält Unterlagen, Wortmeldungen, Reden Langs zur Krankenversicherung
Kranken- und Unfallversicherungsgesetz 1984: Die SP will mit dem SGB 1984 eine neue Krankenversicherungsinitiative starten; dazu Unterlagen von Lang
enthält zudem Diversa der soziapolitischen Kommission der SP, ‚Eintretensreferat UVG SP-Fraktion’ (o.J.) und andere Wortmeldungen und Unterlagen zum Unfallversicherungsgesetz von Lang und der Nationalrats-Kommission, ‚[Bericht] Kommission des Nationalrates – Revision des Unfallversicherungsgesetzes’ (1978), dazu Unterlagen der Schweiz. Unfallversicherungsanstalt
Kranken- und Unfallversicherungsgesetz 1972-1974/ KUVG 1984
Mappe 2: (Diverses) darin:
Geschäftsreglement – Kleiderordnung 1973: nachdem bis anhin die Nationalratsmitglieder in ‚dunkler Kleidung’ zu erscheinen hatten, schrieb ein neues Geschäftsreglement ‚schickliche Kleidung’ vor; enthält Antrag Langs (auch Wortmeldung im NR), welche dieses Reglement ganz wegstreichen wollte/
PTT 1976: enthält einfache Anfrage Langs zu Leistungsausbau bei der Post/
Messwesen 1976: enthält Anträge Langs betreffend Gesetz zum Messwesen/
Anfrage Lang – Truppenübungsgelände Hinwil 1977: enthält einfache Anfrage Langs betreffend sanitäre Anlagen auf dem Truppenübungsgelände in Hinwil/
Produkthaftpflicht 1977: enthält einfache Anfrage betreffend Produkthaftpflicht/
Berufsbildungsgesetz 1978: enthält Abstimmungsunterlagen und eine Wortmeldung Langs bezüglich Kritik des (ungenügenden) Berufsbildungsgesetzes/
SRG – Indiskretionen 1979: aus der Geschäftsprüfungskommission des NR, in der Lang dabei war, gab’s 1979 ‚eine schlimme Indiskretion’; dazu Diversa/
AC-Zentrum Spiez 1980: einfache Anfrage Langs betreffend ‚Tierversuche im AC-Zentrum Spiez’ und dazu andere Unterlagen des ‚Schweizer Tierschutz’/
Sozialpolitik – Sozialstaat 1980: enthält eine Analyse Langs zur Soziapolitik/
Geschäftsprüfungskommission – Eintreten 1980: enthält Eintretensreferat von Hedi Lang als Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission (Bericht 1979)/
GPK 1981: enthält Referat von Hedi Lang als Präsidentin der Geschäftsprüfungskommission zum Geschäftsbericht des Bundesrates von 1980/
Erklärung Lang zu Polen 14.2.1981: enthält Erklärung von Nationalratspräsidentin Lang zu Polen zu brisanter Solidarnosc-Bewegung in Polen/
Auslandsschweizer 1982: enthält Korrespondenz Langs mit dem Sekretariat der Auslandschweizerkommission der Neuen Helvetischen Gesellschaft/
Beamtengesetz 1972: enhält einen von Hedi Lang unterstützten Antrag zum Beamtengesetz betreffend einer Besserstellung von weiblichen Beamten/
Unlauterer Wettbewerb (o.J.): enthält eine von Lang vorgetragene SP-Fraktionserklärung betreffend Gesetzes-Revision ‚Unlauterer Wettbewerb’/
Presseförderung( o.J.): enthält Wortmeldung Langs betr. Presseförderung
Mappe 3: (AHV/ Berufliche Vorsorge) darin:
Berufliche Vorsorge 1980: Absprache Vorgehen bezüglich Berufl. Vorsorge/
2. Säule – Frauen (o.J.): Referat Langs bezüglich Schlechterstellung von Frauen im Gesetz betreffend 2. Säule in der beruflichen Altersvorsorge/
AHV 1975: Antrag und Referat Langs bezüglich Kürzung Bundesbeiträge/
2. Säule 1980: Diversa zur Gesamtabstimmung betreffend 2. Säule/
Alterspolitik 1975: einfache Anfrage Langs bezüglich Alterspolitik/
AHV 1975: Postulat Langs betreffend Rentenanspruch Frauen
Mappe 4: (Kindesrecht)
1976 lief eine Unterschriftensammlung für eine Referendumsabstimmung über die von den eidgenössischen Räten verabschiedete Reform des Kindesrechts; enthält Referate und Materialien Langs bezüglich Referendum Kindesrecht
Ar 152.60.2Nationalrat: Stellung der Frau, Gleichberechtigung
1972-1994
Mappe 1: (Frau in Politik und Gesellschaft) darin:
Dossier ‚Stellung der Frau’ 1973: enthält ‚Untersuchung über die Stellung der Frau in der Schweiz im Auftrag der Nationalen Schweizerischen UNESCO-Kommission’ des Soziologischen Instituts der Universität Zürich (1974) und Stellungnahme von Seiten Hedi Langs und von anderen zu diesem Bericht/
‚Frauen in Politik und Wirtschaft’ (ca.1982): Referat Langs zum Frauenthema/
Initiative Meier ‚Güterverbindung’ (o.J.): Referat Langs zur ‚Güterverbindung’/
‚Frau im öffentlichen Leben’ 1986: Referat Langs für Club ‚Frau und Bildung’/
Gleichberechtigung 1988: enthält Artikel in der Zeitschrift ‚Cosmopolitan’ mit dem Titel ‚Frauen, Macht und Politik’, wofür auch Hedi Lang interviewt wurde/
‚Frauen in Politik und Öffentlichkeit’ 1989: Podiums-Diskussion u.a. mit Lang
Mappe 2: (Mutterschaftsschutz/ Mutterschaftsversicherung) darin:
Mutterschaftsschutz 1974: Dokumentationsmaterial zu Mutterschaftsschutz/
Mutterschutz – Mutterschaftsversicherung 1978/1979: Inangriffnahme der Volksinitiative ‚Für einen wirksamen Schutz der Mutterschaft’; dazu Material/
Mutterschaftsversicherung 1994: Eröffnung des Vernehmlassungsverfahrens über ‚Vorentwurf des Bundesgesetzes über die Mutterschaftsversicherung’
Mappe 3: (Diverses ) darin:
1981: Referat ‚Pflicht zum Helfen – Mut zum Helfen’ am ‚20. Aeschikurs 1981’, Rede für Schlussfeier der Berufsmittelschule Wetzikon, Stellungnahme Langs für Zeitungsartikel ‚Ist die Institution der Ehe heut überholt?’, Fragmente eines Referat von Lang ‚Die Aufgabenteilung zwischen Staat und privater Initiative in der Förderung der sozialen und beruflichen Eingliederung der Behinderten’/
1980: Schreiben von Privatpersonen mit unterschiedlichen Bitten oder Fragen/
1979: Interview mit Lang für Frauenzeitschrift ‚Femina’, Seminar ‚Die Stellung der Frau in der 10. AHV-Revision’ vom Schweiz. Verband für Frauenrechte, Antwort Langs für Magazin ‚Dialog’, Referat ‚Familienpolitik in der Schweiz’/
1977-1978: Motion Lang Schaffung ‚Schwangerschaftsberatungsstellen’ 1978, ‚Interpellation Lang – Schutz von Mutter und Kind’ 1977, Referat von Lang zur ‚9. AHV-Revision’, Skizze für Rede von Lang im Alterswohnheim Mathysweg/
1972-1976: Einladung für Referat ‚Das neue Kindsrecht’ der SP Belp1976, Referat für Ehepaarwochenende auf Boldern ob Männedorf 1976, Kurzreferat ‚Programm der SPS’ vor Rotary-Club Zürcher Oberland 1976, ausführliches Referat vor VHTL-Kongress 1975 zu ‚Die Situation der erwerbstätigen Frau’, Interview mit Hedi Lang in der Zeitschrift ‚Die Frau in Leben und Arbeit’ 1975, Referat ‚Die Stellung der Frau in den Sozialversicherungen’ (o.J.), Einladung ‚Frauenpodium Bülach’ 1975, Einladung ‚Coop Frauenbund’ 1975, Referat ‚Das wahre Gesicht der Schweizerin’ für Coop Frauenbund 1973, Beitrag für ‚Kirchenbote für den Kt. Zürich’ mit Titel ‚ Politik ist auch für Frauen 1972
Mappe 4: (Familienpolitik/ Ehe- u. Familienrecht) darin:
Familienpolitik 1972: Motion u. Referat Lang ‚Zentralstelle für Familienpolitik’/
Familienpolitik 1979: ‚Stellungnahme zum Bericht über die Lage der Familie in der Schweiz’, Unterlagen und Protokolle ‚Sozialpolitische Kommission SPS’/
Familienpolitik 1972-1981: Berichte, Referate, Korrespondenz zum Thema/
Berufung Langs in Expertenkommission für Revision des Familienrechts 1974/
Pro Familia 1974-1983: Hedi Lang fungierte auch als Zentralpräsidentin des eidgenössischen Verbands ‚Pro Familia’; enthält diverse Unterlagen dazu/
EVF 1975: weitere Unterlagen des eidgenössischen Verbands Pro Familia/
Eherecht 1979-1980: Unterlagen einer Vernehmlassung zum Eherecht/
Eherecht: ausführliche (undatierte) Fraktionserklärung Langs zum Eherecht
Ar 152.60.3Nationalrat: Fristenlösung, Schwangerschaftsabbruch
1972-1981
Mappe 1: (Fristenlösung ca. 1972-1977) darin:
Fristenlösung 1976: enthält diverse Materialien für Fristenlösungs-Diskussion/
Fristenlösung und Sozialversicherung 1977: Materialien bezüglich möglicher Auswirkung der Volksabstimmung (Fristenlösung) auf Sozialversicherungen/
enthält zudem Zeitungsartikel, Zuschriften und Referate zur Fristenlösung sowie eine dringliche Interpellation von Hedi Lang betreffend ‚Einmischung eines fremden Staatsoberhauptes in innerschweizerische Angelegenheiten’, nachdem Papst Paul VI. sich gegen die Fristenlösung ausgesprochen hatte
Mappe 2: (Fristenlösung 1977-1980) darin:
Fristenlösung 1977: enthält diverse Materialien für Fristenlösungs-Diskussion, und zwar auch bezüglich heisser Phase vor betreffender Abstimmung 1977/
enthält u.a. auch Unterlagen zur Volksinitiative ‚Recht auf Leben’ 1980, Zeitungsartikel und diverse befürwortende und ablehnende Schriften
Mappe 3: (Schwangerschaftsabbruch 1973-1975) darin:
Stellungnahmen 1973: enthält offizielle Stellungnahmen von Organisationen im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens bezüglich Legalisierung SA
enthält zudem weitere Materialen zum Thema aus Zeitraum 1973-1975
Mappe 4: (Schwangerschaftsabbruch 1975-1981) darin:
Schwangerschaftsabbruch 1975-1976: enthält diverse Materialien betreffend Diskussion der gesetzlichen Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs, u.a. eine Studie von Hans Saner über ‚Das Problem des Schwangerschaftsabbruchs’, Zuschriften von besorgten oder befürwortenden Privatpersonen/
Motion Schwangerschaftsberatung 1978 – Initiative 1981: Motion Langs zur Schaffung von Schwangerschafts-Beratungsstellen in allen Kantonen und ablehnende Stellungnahme von Lang zu einer Initiative zur Familienpolitik/
Motion Lang ‚Schwangerschaftsberatung 1978’: weitere Materialien Langs zu Schwangerschaftsberatung bzw. Schwangerschaftsabbruch aus Jahr 1978/
SA 1978-1979: weitere Materialien Langs zum Schwangerschaftsabbruch/
SA 1980: parlamentarische Initiativen und Standesinitiativen zum Thema
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